Freitag, 17. September 2010
Mit einem Festakt der Stiftung für die Freiheit und der Erhard-Hübener-Stiftung haben am 12. September 2010 Politiker und Zeitzeugen an 20 Jahre Deutsche Einheit erinnert – allen voran Hans-Dietrich Genscher, der den Festvortrag hielt.
Im bis auf den letzten Platz gefüllten Stadthaus zu Halle setzte Genscher einen für einige Besucher überraschenden Schwerpunkt: Der frühere Bundesaußenminister streifte die Geschichte des Mauerfalls nur und befasste sich auch nur am Rande mit dem Einigungsprozess. Genschers Schwerpunkt war die europäische Dimension des Geschehens der Jahre 1989/90 und die Lehren, die daraus für heute zu ziehen sind.
Das rundete eine Veranstaltung hervorragend ab, in der schon in den Grußworten verschiedene Aspekte des Einigungsprozesses angesprochen worden waren. So hatte Rolf Berndt, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, auf die politischen Meilensteine hingewiesen, ohne die die Vollendung der Einheit Deutschlands wohl nicht möglich gewesen wären: die Arbeit von Walter Scheel, einem der Väter der Entspannungspolitik; der Moskauer Vertrag von 1970 samt des Briefes zur deutschen Einheit, in dem festgestellt wird, dass der Vertrag nicht im Widerspruch zu dem Ziel der Bundesrepublik steht, auf einen Frieden in Europa hinzuwirken, in dem das deutsche Volk in freier Selbstbestimmung seine Einheit wiedererlangt; der Helsinki-Prozess; die Solidarność-Bewegung und Gorbatschows Perestroika.
„Noch heute fühlen sich viele der Freiheit nicht gewachsen“
Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, erinnerte an den Einsatz der Bürger, die eine friedliche Revolution auf deutschem Boden zuwege brachten, aber auch an den Mut jener Politiker, die ohne Zögern, mutig und zielstrebig die Einheit umsetzten – Politiker wie Hans-Dietrich Genscher.
Der Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer, legte einen Schwerpunkt auf den nunmehr seit zwanzig Jahren andauernden Einigungsprozess. Kritik an einzelnen Punkten sei dabei durchaus berechtigt, insgesamt jedoch gehe es hier um eine Erfolgsgeschichte – was man allerdings immer wieder verdeutlichen müsse: Nicht jeder habe bis heute verstanden, dass Freiheit auch Selbstverantwortung bedeute und Risiko. „Noch heute fühlen sich viele der Freiheit nicht gewachsen“, sagte Böhmer und forderte dazu auf, gerade Jüngeren die jüngere Geschichte nahezubringen, denen die Dimensionen der Wiedervereinigung oft nicht bewusst seien. Böhmer zitierte Margaret Thatcher, seinerzeit Premierministerin von Großbritannien und Nordirland, mit den Worten, die Umwandlung einer Plan- in eine Marktwirtschaft sei in etwa mit dem Unterfangen zu vergleichen, ein Omelett in rohe Eier zurückzuverwandeln.
„Eigentlich hätten wir euch Deutschen das nicht zugetraut“
Auch Hans-Dietrich Genscher warnte davor, die Leistungen der Deutschen im Einigungsprozess kleinzureden. „Es gibt keine Lasten der Einheit“, sagte Genscher, „sondern nur die Lasten von 40 Jahren sozialistischer Politik.“ Die Deutschen im Westen hätten mir ihrer Aufbauleistung das Vertrauen der Nachbarn nach dem Krieg wieder gewonnen, die Deutschen im Osten hätten es mit ihrer friedlichen Revolution 1989 gestärkt. Diese, nach 1848, 1918 und 1953 erste friedliche und erfolgreiche Revolution habe Eindruck gemacht. Sein damaliger Amtskollege aus Frankreich habe ihm am Rande einer Sitzung zugesteckt, was die Außenminister Europas dachten: „Eigentlich hätten wir euch Deutschen das nicht zugetraut.“
Gemeinsam mit den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs habe man den Weg zur Einheit frei gemacht und gegen Einheitsskeptiker im eigenen Land, vor allem im Westen, die den Ruf „Wir sind das Volk“ gerne mit der Parole „Wir auch!“ beantwortet hätten. Und es sei gerade die gemeinsame Verantwortung der Vier Mächte für das besiegte Deutschland gewesen, die für die Einheit des Landes stand. Mit ihnen habe man „in kurzer Zeit einen langen Weg zurückgelegt.“ Gerade heute, in einer immer enger zusammenrückenden Welt, gelte es zu verdeutlichen, welche Bedeutung die europäische Einigung als Vorbild habe für eine Weltordnung, die überall als gerecht empfunden wird.
Genscher erinnerte an den Beginn des europäischen Einigungsprozesses mit drei kleinen und drei großen Ländern, bei dem nicht mehr das Recht des Stärkeren galt – ein historisches Novum. Eine gerechte Weltordnung, „darüber müssen wir nachdenken, damit müssen wir anfangen“, sagte Genscher.
Der steinige Weg zur Deutschen Einheit
Nach der feierlichen Veranstaltung eröffnete Hans-Dietrich Genscher in seinem Geburtshaus der Begegnungsstätte Deutsche Einheit in Halle-Reideburg, die Foto-Ausstellung “Der steinige Weg zur Deutschen Einheit“. Helmut R. Schulze, ein Fotograf aus Heidelberg, gehört zu den namhaften Fotojournalisten in Deutschland. Seit Anfang der siebziger Jahre hat er nahezu sämtliche große Persönlichkeiten der Zeitgeschichte fotografiert. Er begleitete über viele Jahre den ägyptischen Präsidenten Sadat, die Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker und Roman Herzog, Bundeskanzler Helmut Kohl sowie den ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher auf allen wichtigen Reisen im In- und Ausland. Mit der Ausstellung „Der steinige Weg zur Deutschen Einheit“ bringt er dem Betrachter die tiefgreifenden Veränderungen wieder sehr nah. Es liegt nahe, dass man in dieser Ausstellung anhand der Fotografien unterwegs mit diesen Persönlichkeiten ist, welche den Weg zur deutschen Einheit maßgeblich mitbestimmt haben.
weitere Bilder
Mittwoch, 9. September 2009
Das Geburtshaus Hans-Dietrich Genschers, Bundesaußenminister a.D., Wegbereiter und Gestalter der Deutschen Wiedervereinigung und des Europäischen Einigungsprozesses, ist vor dem Abriss gerettet und mit Unterstützung vieler Sponsoren und Freunde aus Wirtschaft, Kultur und Politik erfolgreich saniert worden.
Es wird nun durch die Erhard-Hübener-Stiftung e.V. eröffnet. Wir freuen uns, Sie aus diesem Grunde einladen zu dürfen.
Es ist uns eine Ehre, die Eröffnung in Anwesenheit von Hans-Dietrich Genscher und dem FDP-Partei- und Fraktionsvorsitzenden
Dr. Guido Westerwelle zu erleben.
Wir würden uns freuen, wenn Sie dieser Einladung entsprechen könnten.
Detlef Bischoff, Vorsitzender Kuratorium
Cornelia Pieper, MdB, stellv. Vorsitzende Initiatorin
Wolfgang Böhm, Vorsitzender Vorstand
Wann? 11. September 2009 um 15 Uhr
Wo? Bildungs- und Begegnungsstätte
Deutsche Einheit
06116 Halle-Reideburg,
Zugang über Schönnewitzer Straße
Anreise
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25.04.2009 - Bilder vom Besuch Genscher in seinem Geburtshaus in Reideburg
Mittwoch, 29. Juli 2009
 Heute vormittag war ich gemeinsam mit unserem Freundeskreis aus der Hübener Stiftung , einer Museologin und einem Energieversorger in Reideburg am Genscher-Haus , um die Sonderausstellung zur Geschichte der Deutschen Einheit für den 11. September vorzubereiten.
Mit dabei ist auch der Popartkünstler der Neuen Leipziger Schule Fischer-Art. Lassen Sie sich überraschen1 Eröffnung vormerken: 11.9.09 um 15 Uhr Halle, Schönnewitzer Str. Genscher- Geburtshaus.
Natürlich wird der ehemalige Bundesaußenminister selbst dabei sein und Guido Westerwelle!
Montag, 27. April 2009
 "Willkommen zuhause", sagte die Erhard-Hübener-Stiftung am letzten Samstag zu Hans-Dietrich Genscher. Sichtlich bewegt betrat er erstmals nach 59 Jahren wieder sein Geburtshaus in Halle-Reideburg. Diesen Moment lies sich natürlich niemand entgehen. Nicht nur die geladenen Gäste, wie die OB Dagmar Szabados, Landrat Frank Bannert oder natürlich die Initiatorin Cornelia Pieper, aber auch hunderte Bürger wollten an diesem Moment teilhaben. Gerüht betrat Hans-Dietrich Genscher sein Geburtshaus. Obwohl das Wohnhaus für seine neue Bestimmung "Bildungs- und Begegnungsstätte Deutsche Einheit" umgebaut werden musste, erkannte Hans-Dietrich Genscher alles wieder.
Gerade in einer Zeit, in der Geschichtskenntnisse vor allem bei jungen Leuten oft schreckliche Lücken aufweisen, sind Bildungs- und Begegnungsstätten, die Erinnerungen wachhalten und historische Zusammenhänge erklären sollen, unverzichtbar. So sehen es nicht nur die Initiatoren, die Gäste unseres "Tag der Öffentlichkeit" zollten dem bei und eroberten das Haus. Teilweise vom Keller bis zum Dachboden sahen sich die Ehrengäste wie die Bürger der Stadt um. Besonders die Reideburger brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass ein Schandfleck zu einem Schmuckstück geworden ist.
Bedanken möchten wir uns bei allen die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
noch mehr Fotos
Donnerstag, 16. April 2009
 Das Geburtshaus Hans-Dietrich Genschers Bundesaußenminister a.D., Wegbereiter und Gestalter der Deutschen Wiedervereinigung und des Europäischen Einigungsprozesses ist vor dem Abriss gerettet und wird saniert. Mit Unterstützung vieler Freunde und Sponsoren aus Wirtschaft, Kultur und Politik hat die Erhard-Hübener-Stiftung e.V. den jetzigen Bauzustand erreichen können. Wir freuen uns aus diesem Grunde zu einem Tag der Öffentlichkeit zur Bildungs- und Begegnungsstätte Deutsche Einheit einladen zu dürfen.
Sonnabend dem 25. April 2009, 12 Uhr
Bildungs- und Begegnungsstätte Deutsche Einheit
06116 Halle-Reideburg, Zugang über Schönnewitzer Straße
Wir würden uns freuen, wenn Sie dieser Einladung entsprechen könnten. Neben dem erfreulichen Anlass des Baufortschritts möchten wir sie gern in Anwesenheit Hans-Dietrich Genschers über die weitere Gestaltung und den Bauabschluß informieren, sowie die zukünftige Nutzung vorstellen.
Detlef Bischoff, Vorsitzender Kuratorium
Cornelia Pieper, MdB, Initiatorin
Wolfgang Böhm, Vorsitzender Vorstand
Das Geburtshaus von Hans-Dietrich Genscher ist nun auch bei
Donnerstag, 24. Juli 2008
 Inzwischen für alle sichtbar, die Sanierung des Geburtshauses hat begonnen. Dank der vielseitigen Hilfe und Unterstützung von Sponsoren und dem Vorstand der Erhard-Hübener-Stifung e.V. (EHS) können wir heute sagen: „Es kann beginnen“. Cornelia Pieper, stellv. Vorsitzende der Erhard-Hübener-Stiftung e.V., gab heute gemeinsam mit dem Vorsitzenden der EHS, Herrn Wolfgang Böhm, das Startsignal für die Sanierung des Geburtshauses Hans-Dietrich Genscher in Halle-Reideburg.
„Dank der Unterstützung von Sponsoren ist es uns nun möglich mit der Sanierung des Hauses zu beginnen. Ziel ist es eine Bildungs- und Begegnungsstätte der Deutschen und Europäischen Einheit zu schaffen. Die deutsche Wiedervereinigung hat weit über die nationalen Grenzen hinweg die internationale Geschichtsschreibung geprägt und den europäische Wachstums- und Reife-Prozess entscheidend vorangebracht. Insbesondere junge Menschen sollten in diesem Prozess aktiv beteiligt werden. Die Kentnisse unserer Jugend über die DDR und die Ereignisse von 1989/90 sind leider sehr gering.“, so Pieper am heutigen Tag.
Der Vorsitzende Wolfgang Böhm wies darauf hin, dass die Erhaltung und Sanierung des Geburtshauses Hans-Dietrich Genschers zu einer Bildungs- und Begegnungsstätte, ist für die Erhard-Hübener-Stiftung e.V. eine ehren- und anspruchsvolle Aufgabe für die nächsten Jahre. Sie verbindet die Erinnerung an das Wirken des ersten Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, die Bemühungen und Aktivitäten Erhard Hübeners für die Wirtschaftsregion Mitteldeutschlands mit der Würdigung und Erinnerung der Verdienste Hans-Dietrich Genschers für die deutsche und europäische Wiedervereinigung.
Spendenkonto „Geburtshaus Genscher“
Deutsche Bank Magdeburg
BLZ 810 700 00 – Kto 139 88 66 01
Mittwoch, 18. Juni 2008
Am Freitag (19. Juni) beginnt in Halle das internationale Festival "Theater der Welt", am Donnerstagabend wird es mit einem "Vorspiel" in der Innenstadt eingetrommelt. Von poetisch bis politisch reicht das Programm.
Die äußeren Koordinaten sind längst festgeschrieben und in der von Kurator Torsten Maß aufgestellten Gleichung "18 Tage, 18 Spielorte, 18 Länder" griffig zusammengefasst. Was aber erwartet das Publikum beim Festival "Theater der Welt" ab morgen in Halle inhaltlich? Das beim Dichter Friedrich Hölderlin entlehnte Motto "Komm! Ins Offene" gibt einen deutlichen Fingerzeig. Selten zuvor wagte ein Gipfeltreffen des internationalen Theaters hierzulande derart demonstrativ den Aufbruch von der klassischen Bühne.
Die "Stadtverführungen" des halleschen Autors Wilhelm Bartsch und seines Regie-Partners Jos Houben setzen das Ensemble der Kulturinsel buchstäblich auf die Straße - zum Zweck historisch-fiktiver Erkundungen in der Geschichte der Gastgeberstadt. Jos Houben ist Experte für ungewöhnliche Spielformen und Genres. Für seine 7 Stadt(ver)führungen hat der Dichter Wilhelm Bartsch tausendundeine Geschichten aus Halle gesammelt: Das Stelldichein der Großen, die die 1200-jährige Stadt durchstreift und Spuren auf diesem Pulverfass hinterlassen haben. Denn das einst reiche Halle war nicht nur Zentrum der Begehrlichkeiten, des "weißen Goldes" und der Schlachtfelder, es ruht tatsächlich auf einem Vulkan. Schauspieler der Stadt spielen "Szenen der Stadt".
Die Stadt(ver)führung findet mit 7 Trabis statt. Innerhalb der “Trabi-Tour” wird mit 7 Trabis eine kleine Strecke durch die Stadt gefahren. Start ist jeweils um 14:00 Uhr von der Neuen Residenz (Domstrasse) aus, dann ein erster kleiner Halt mit kurzer schauspielerischer Einlage an der Bäckerei Rödel / Fritz-Hofmann-Strasse 28. Dort wird geparkt und in der Bäckerei ein Stück Kuchen gekauft, dort gegessen, 2 Lieder werden vorgesungen. Von dort geht es dann zum Geburtshaus Hans-Dietrich Genschers' nach Reideburg. Ankunft ist ca. um 14:30 Uhr. Was genau am und um das Haus stattfinden soll, bleibt noch "geheim" - nehmen Sie an einer Tour teil und lassen sich überraschen.
Mehr zum Festival "Theater der Welt"
Mittwoch, 12. September 2007
Wenn auch derzeit nicht für jeden optisch sichtbar am Haus, die nächsten Schritte zur Sanierung des Geburtshauses sind gemacht. Die besondere geschichtliche Bedeutung Hans-Dietrich Genschers, die auch seinem Geburtshaus zu teil wird, führte dazu, dass seine Geburtsstätte in das Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalts aufgenommen wurde.
Inzwischen kam es am 04. September zu einer lang erwarteten Vertragsunterzeichnung. Die Erbengemeinschaft und Besitzer des Geburtshauses in Halle-Reideburg Freiberger Str. 3 haben das Haus der Erhard-Hübener-Stiftung geschenkt. „Nun kann der Bauantrag sowie weitere Genehmigungen eingeholt werden“, so Wolfgang Böhm Vorsitzender der Erhard-Hübener-Stiftung e.V..
Cornelia Pieper, stellv. Vorsitzende der Erhard-Hübener-Stiftung e.V., hofft dass sich die Bürger weiter an der Sanierung des Gebäudes beteiligen werden. In Vorbereitung ist der symbolische Erwerb von Bausteinen. Pieper weiter: „Die Bildungs- und Begegnungsstätte hat schon viele Freunde und Förderer. Trotzdem ist noch weitere Unterstützung notwendig, um dieses Projekt zu verwirklichen. Mit den Bausteinen geben wir auch Kleinspendern eine Möglichkeit das Projekt zu unterstützen.“ Weitere Informationen dazu in Kürze hier.
Die Erhaltung und Sanierung des Geburtshauses Hans-Dietrich Genschers zu einer Bildungs- und Begegnungsstätte, ist für die Erhard-Hübener-Stiftung e.V. eine ehren- und anspruchsvolle Aufgabe für die nächsten Jahre. Sie verbindet die Erinnerung an das Wirken des ersten Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, die Bemühungen und Aktivitäten Erhard Hübeners für die Wirtschaftsregion Mitteldeutschlands mit der Würdigung und Erinnerung der Verdienste Hans-Dietrich Genschers für die Wiedervereinigung.
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Freitag, 16. März 2007
Bei schönstem Sonnenschein wurde heute (16.03.2007) im Beisein vieler Vertreter der Medien und der Initiative, als symbolischer Akt zum offiziellen Baustart am Geburtshaus Hans-Dietrich Genschers eine 48 Quadratmeter große Plane mit dem Originalbild des Hauses befestigt.
"Die Sanierung ist ein 'Geschenk' der Hallenser an ihren Ehrenbürger Genscher", sagte die stellvertretende Vorsitzende der Erhard-Hübener-Stiftung e.V. Cornelia Pieper am Rande. "Das Engagement der Einwohner habe entscheidend zum Erhalt des Hauses beigetragen, das ursprünglich abgerissen werden sollte. Hans-Dietrich Genscher wurde am 21. März 1927 in dem 1865/66 erbauten Mehrfamilienhaus geboren. Er verbrachte hier die ersten sieben Jahre seine Lebens. 1953 verließen die letzten Familienmitglieder den Ort. Die Nachkommen, die Erbengemeinschaft Kreime, wollen das Haus der Erhard-Hübener-Stiftung schenken.
Die Hübener Stiftung e.V. richtet an alle Freunde, Interessierte und Sympathisanten die Bitte zum Gelingen und Wahrnehmung der gemeinsamen Verantwortung für dieses Vorhaben beizutragen.
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Donnerstag, 15. März 2007
Am 21. März wird Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher 80 Jahre alt. Aus diesem Anlaß möchte die Erhard-Hübener-Stiftung e.V. dem Ehrenbürger sein ehemaliges Geburtshaus zum "Geschenk" machen.
Deshalb werden wir am 16.03. um 11 Uhr eine Plane (8mx6m) mit dem Orginalbild des Hauses enthüllen.
Seit Anfang März findet rund um das Haus die Rekultivierung, dass große Aufräumen statt. Unser Dank gilt hierfür dem Beruflichen Bildungswerk Halle-Saalkreis. Die von der ARGE geförderten Jugendlichen haben, und leisten noch, wirklich tolle Arbeit geleistet.
Mittwoch, 7. März 2007
 Jetzt gehts los!
Am Geburtshaus von Hans-Dietrich Genscher laufen derzeit die Vorarbeiten für die Sanierung. Männer vom Berufsbildungswerk Halle-Saalkreis beräumen das Gelände. Sie rekultivieren den Garten und die Wege rund ums Haus. Die Gerüstbaufirma M & N aus Halle stellt das erste Gerüst.
Mittwoch, 21. Februar 2007
Hallesche FDP lädt zum Stammtisch ein
Am Donnerstag, dem 22. Februar 2007 um 19.00 Uhr lädt die hallesche FDP zu ihrem monatlichen Stammtisch in die Gaststätte „Sargdeckel“, Akdam-Kuckhoff-Str. 39-41 ein.
Der Stammtisch steht unter dem aktuellen Thema:
Informationen zur Initiative „Rettung des Genscher-Geburtshaus“
Die Erhaltung und Sanierung des Geburtshauses Hans-Dietrich Genschers ist für die Erhard-Hübener-Stiftung e.V. eine ehren- und anspruchsvolle Aufgabe für die nächsten Jahre. Sie verbindet die Erinnerung an das Wirken des ersten Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, die Bemühungen und Aktivitäten Erhard Hübeners für die Wirtschaftsregion Mitteldeutschlands mit der Würdigung und Erinnerung der Verdienste Hans-Dietrich Genschers für die Wiedervereinigung.
Als Gesprächspartner steht CORNELIA PIEPER, MdB (stellv. Vorsitzende der Erhard-Hübener-Stiftung) zur Verfügung.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen.
Montag, 5. Februar 2007
Die Mitgliederversammlung der Erhard-Hübener-Stiftung e.V. hat in der vergangenen Woche die notwendigen Voraussetzungen geschaffen, das Geburtshaus Hans-Dietrich Genschers in Reideburg zu einer Begegnungsstätte auszubauen.
Dazu waren ein Satzungsänderungsbeschluß sowie der Beschluß zur Annahme der Schenkungsoption der Erbengemeinschaft notwendig. Die Erhaltung und Sanierung des Geburtshauses Hans-Dietrich Genschers ist für die Hübenerstiftung eine ehren- und anspruchsvolle Aufgabe für die nächsten Jahre. Sie verbindet die Erinnerung an das Wirken des ersten Ministerpräsidenten Sachsen-Anhalts, die Bemühungen und Aktivitäten Erhard Hübeners für die Wirtschaftsregion Mitteldeutschlands mit der Würdigung und Erinnerung der Verdienste Hans-Dietrich Genschers für die Wiedervereinigung.
Mit dem Abschluß der notwendigen Übertragungs- und Eigentumsvoraussetzungen werden im März dieses Jahres als Startschuß erste Aktivitäten zum Vorhaben erfolgen.
Die Hübener Stiftung e.V. richtet an alle Freunde, Interessierte und Sympathisanten die Bitte zum Gelingen und Wahrnehmung der gemeinsamen Verantwortung für dieses Vorhaben beizutragen.
Spendenkonto „Geburtshaus Genscher“
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Donnerstag, 11. Januar 2007
Wenn Sie bei der Rettung des Genscher-Geburtshauses mithelfen wollen, können Sie sich bei der Erhard-Hübener-Stiftung (Charlottenstraße 7, 06108 Halle (Saale), oder per Email: info@geburtshaus-genscher.de) melden oder die Restaurierung mit einem Geldbetrag unterstützen unter Deutsche Bank Magdeburg - BLZ 810 70000 - Kto.-Nr. 139 886 601 - Stichwort "Geburtshaus Genscher".
Mittwoch, 11. Oktober 2006
Er ist einer der berühmtesten Söhne der Stadt Halle. Als Wegbereiter der deutschen Einheit auch mitverantwortlich für die Rettung der historischen Bausubstanz seiner Heimatstadt, verfällt sein Geburtshaus in Reideburg zusehends. Nach ersten Presseberichten in Halle meldeten sich spontan einige Hallenser bei mir und boten ihre Unterstützung an. Packen wir's an - so kann man das Ergebnis meines heutigen (11.10.2006) Vor-Ort-Termines in Reideburg bezeichnen. Der Termin stand unter einem guten Stern. Hatte doch am gleichen Tag der Anwesende Cousin Genschers, Otto Kreime, Geburtstag - geboren in Reideburg in der Schönnewitzer Straße. Schnell konnten wir feststellen und hier insbesondere die anwesenden Baufachleute - Architekten, Bauingenieure und Statiker - das Haus ist sanierungsfähig, es ist noch eine recht gute Bausubstanz erhalten.
Eine Sanierung ist möglich, aber eine sinnvolle Nutzung muss auch wirtschaftlich sein. Jetzt ist es an uns, gemeinsam mit dem Investor des gesamten Geländes zu dem das Geburtshaus gehört, Wege zu finden, das Haus im Originalzustand zu retten und in das Konzept einzubinden.
Ich rufe deshalb alle Hallenser auf, helft mit - Rettet das Geburtshaus Hans-Dietrich Genschers!
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