Mittwoch, 21. März 2007
Hans-Dietrich Genscher, Bundesaußenminister a.D., der Architekt der Deutschen Einheit feiert heute am 21. März 2007 seinen 80. Geburtstag. Wir gratulieren unserem Ehrenvorsitzenden in seinem Jubiläumsjahr recht herzlich, wünschen ihm Gesundheit und Glück!
Mehr dazu:
80. Geburtstag Hans-Dietrich Genscher
www.geburtshaus-genscher.de
Dienstag, 14. November 2006
Die FDP-Landesvorsitzende und Bundestagsabgeordnete CORNELIA PIEPER liest am bundesweiten Vorlesetag unter dem Motto „Große für Kleine“ mit zahlreiche Bücherfreunden, Prominenten und Politikern aus ihren Lieblingsbüchern vor.
CORNELIA PIEPER liest
am Freitag, 17. November 2006, ab 10.00 Uhr
in der KiTA „Villa der fröhlichen Kinder“, Neuwerk 22, 06108 Halle
für 4 – 6 jährige Kinder aus „Die kleine Hexe“ von Astrid Höschel-Bellmann.
Der frühzeitige Kontakt mit Büchern und die Lust am Lesen sollen gefördert werden. Nur wer schon als Kind die Liebe zum Buch entdeckt, wird sich auch als Jugendlicher und Erwachsener in der Welt der Buchstaben zu Hause fühlen. Der Aktionstag „Große für Kleine“ ist der alljährliche Höhepunkt von „Wir lesen vor überall & jederzeit“, einer Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Stiftung Lesen. Sie wurde 2004 ins Leben gerufen, um das Vorlesen und Erzählen in Deutschland wieder populärer zu machen.
Weitere Informationen im Internet unter www.wirlesenvor.de
Mittwoch, 1. November 2006
 Der Aktion „Pro HFC – Pro Dr. Michael Schädlich!“ schließe ich mich an und möchte alle Anhänger, Fanclubs und Fangruppierungen des HFC einladen dem zu folgen. Die Ereignisse der letzten Wochen haben bei allen HFC-Fans und den Funktionsträgern des Vereins tiefe Spuren hinterlassen. Nicht die sportlichen Erfolge, sondern unrühmliche Begleiterscheinungen prägten die Schlagzeilen und die Gesprächsthemen rund um unseren Halleschen Fußballclub.
Als Folge dieser Geschehnisse will unser Präsident Dr. Michael Schädlich berechtigterweise „das Handtuch werfen“. Ein wesentlicher Grund für seine Rücktrittsäußerungen sind erhebliche Querelen mit Teilen der eigenen Fans. Lasst uns alle gemeinsam Position beziehen und ihm als einheitliche Fangemeinschaft unser uneingeschränktes Vertrauen aussprechen! Die Interessen einzelner Fangruppierungen müssen in dieser schicksalsweisenden Zeit hinter den Gesamtinteressen und dem gegenwärtigen „Existenzkampf“ des Vereins zurückstehen. Wenn Michael Schädlich geht, geht der HFC den Bach runter. Es gibt keinen Besseren. Er muss bleiben. Ich werde als Mitglied des Wirtschaftsbeirates alle Anstrengungen unternehmen, um ihn zu überzeugen, seinen Weg mit dem HFC weiterzugehen.
Ohne einen Präsidenten Dr. Michael Schädlich und ohne einen Wirtschaftsbeirats-Boss Wilfried Klose bestehen für den HFC und seine Fans keine Perspektiven für eine erfolgreiche Zukunft!
Hallescher FC
Montag, 23. Oktober 2006
FDP-Bundesvize Pieper schreibt einen Brief an die Kanzlerin
Das von der Bundesregierung geplante Deutsche Bioforschungszentrum muss nach Auffassung der stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden Cornelia Pieper in Halle gebaut werden. In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warb Pieper jetzt für diesen Standort und forderte eine schnelle Entscheidung des Bundeskabinetts.
In dem Zentrum soll erforscht werden, welche Möglichkeiten in der Biomasse als Trägerin erneuerbarer Energien und als Werkstoff stecken. Noch unter der rot-grünen Bundesregierung war beschlossen worden, die Anlage in den neuen Bundesländern zu bauen. Als Standorte werden neben Halle auch Leipzig und Potsdam genannt. Nach Ansicht von Pieper spricht vieles für Halle. An keinem anderen Standort finde der Bund eine so große wissenschaftliche Kompetenz für das Forschungszentrum wie in Halle.
Das Bundeskabinett will noch im Herbst entscheiden. Meldungen, wonach die Würfel bereits zugunsten von Leipzig gefallen seien, waren vom zuständigen Bundeslandwirtschaftsministerium vor kurzem dementiert worden.
(Quelle: Mitteldeutsche Zeitung)
Dienstag, 29. August 2006
INAS-FID Fußball WM 2006 der Menschen mit Behinderungen hat begonnen
Die große Fußball-WM ist seit einigen Wochen beendet, aber das Fußball-Partybedürfnis der Nation scheint noch nicht gestillt zu sein. Zu Beginn der nächsten WM in Deutschland herrschte jedenfalls eine umwerfende Stimmung. Die zweite große Fußballparty in diesem Jahr hat begonnen: Mit einer prachtvollen Eröffnungsfeier stimmten am Sonntag mehr als 12000 Zuschauer auf die Fußball-WM der Menschen mit Behinderung ein.
Am 29.08.2006 findet das Eröffnungsspiel statt, Deutschland trifft in der Duisburger Arena auf Japan, und trotz der ungewöhnlichen Anstoßzeit um 12:15 Uhr sind bereits 24 000 Tickets verkauft. Die Party geht weiter.
Eine Behinderung ist den meisten Spielern nicht anzusehen, erst wer die Jungs im Alltag erlebt, erkennt die Schwächen. Für die Teilnahme am Turnier der 16 weltbesten Teams müssen folgende Kriterien erfüllt sein: Der Intelligenz-Quotient (IQ) darf den Wert 75 nicht überschreiten, der Sportler muss im Alltag auf Hilfe angewiesen sein, und die geistige Behinderung muss vor dem 18. Geburtstag festgestellt worden sein.
Es ist das größte behinderten-politische Ereignis das jemals in Deutschland stattfand, der WDR überträgt alle deutschen Partien sowie das Finale am 16. September live. Besonders stolz bin ich, dass Sachsen-Anhalt eine Vorrunde der INAS-FID Fußball WM ausrichtet und die Nationalmannschaften aus Australien, Niederlande, Polen und Saudi-Arabien in der Altmark als Gäste begrüßt. Ich wünsche mir, dass von dieser Weltmeisterschaft ein Impuls ausgehen möge, der das Zusammenleben aller Menschen bereichert und stärkt.
Donnerstag, 17. August 2006

Der Landesverband der Liberalen Frauen Sachsen-Anhalt sammelt gemeinsam mit der FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt für die Pestalozzischule in Halle. Sie ist eine Schule für Lernbehinderte Schüler und würde sich über jede Unterstützung freuen. Ich konnte mich vor Ort über das Engagement der Lehrer informieren und sicherte meine Unterstützung zu. Das gesammelte Geld wird für ein Schwarzlichttheater verwendet.
Die gemeinsame Spendensammlung findet am 06. September 2006 im Rahmen der "Gläsernen FDP-Landtagsfraktion" in Magdeburg statt.
Freitag, 4. August 2006
„Die Bücherverbrennung in Pretzien ist eine rechtsextremistische Tat, die keinerlei Tolerierung erlaubt. Was diesem kleinen Elbedorf passiert ist, darf eine demokratische Gesellschaft unter keinen Umständen akzeptieren bzw. ignorieren.“
In Pretzien waren bei einer Veranstaltung des Vereins "Heimat Bund Ostelbien" eine amerikanische Flagge und ein Exemplar des Tagesbuchs der Anne Frank öffentlich verbrannt worden. Der Verein wurde schon im Verfassungsschutzbericht 2000 als Tarnorganisation einer Skinhead-Kameradschaft bezeichnet, die u.a. Sonnwendfeiern organisiert. Bürgermeister Harwig rechtfertigt die Zusammenarbeit mit dem Verein als Versuch, rechtsradikale Jugendliche in das Gemeindeleben zu integrieren. Der Vorgang in Pretzien ist erschreckend. Öffentliche Flaggen- und Bücherverbrennungen gehören eindeutig zu den Nazi-Ritualien der Volksverhetzung. Das dürfen wir nicht tolerieren.
Ich wünsche mir eine politische Aufarbeitung und eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus. Aktionismus direkt danach genügt nicht, wir alle müssen alles tun um an die Menschen ranzukommen. Die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt mit ihren Veranstaltungen und Seminaren oder das Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt sind wichtige Bestandteile, für den langen Atem den wir bei diesem Thema benötigen. Denn nur mit einer kontinuierlichen Auseinandersetzung können wir das Ziel erreichen. Dafür müssen mehr Prioritäten im Landeshaushalt gesetzt werden, heißt mehr Investitionen in die Köpfe. Politische Bildung mit der Auseinandersetzung des Extremismus muß verstärkt werden.
Zur kritischen Diskussion über die Ereignisse in Pretzien lade ich ausdrücklich ein. Ein Beispiel ist dieser Brief eines jungen Mannes aus Halle.
Brief-an-Anne.doc
Donnerstag, 3. August 2006
Landesregierung fehlt Kraft zu neuen Ideen und Mut zum Widerstand zu Berliner Bundespolitik
Die 100 Tage Bilanz ist mager, mehr Uneinigkeit, denn Einigkeit in der Großen Koalition. Wird es Einheitsgemeinden geben? Kommt der Abbau der Verschuldung oder mündet der Haushalt 2007 nur in höheren Ausgaben? Mündet der Abbau der Arbeitslosigkeit in hoffnungslosen 1-Euro-Jobs oder wird es mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geben? Auf all diese Fragen drückt sich die Landesregierung vor einer klaren Antwort.
Die schwarz-rote Regierung in Magdeburg erntet im Moment die reifen Früchte der schwarz-gelben Vorgängerregierung. Die Menschen im Land erwarten zu Recht Kontinuität und Perspektiven! Was ist aus der Modellregion Sachsen-Anhalt geworden, die Ministerpräsident Böhmer in Berlin wie versprochen einlösen wollte? Sachsen-Anhalt braucht einen Sonderweg, Abweichungsregeln vom Bundesrecht, um Investitionen und neue Arbeitsplätze schneller schaffen zu können. Apropos Arbeitsmarkt, nicht nur eine höhere Flexibilität, sondern auch niedrigere Lohnzusatzkosten fordern zu Recht die Wirtschaftsinstitute und –verbände. Wird nach der fatalen Zustimmung zur Mehrwertsteuererhöhung die sachsen-anhaltinische Landesregierung einer Gesundheitsreform zustimmen, die auf den Rücken der Versicherten und neuer Arbeitsloser ausgetragen wird?
An dieser Stelle erweist sich letztendlich der Mut dieser Landesregierung. Lässt sie sich von der Bundesregierung in Zukunft den Weg diktieren oder hat sie den Mut auszuscheren? Ist sie nicht bereit der Bundesregierung Widerstand zu leisten, geht das zu Lasten Sachsen-Anhalts und seiner Bürger. Aber was anderes ist von sogenannten Großen Koalitionen weder im Großen noch im Kleinen zu erwarten. Deshalb gilt für die magere 100 Tage Bilanz: Nomen est Omen. Oder anders formuliert: Große Koalitionen kommen den Bürger teuer zu stehen!
Montag, 17. Juli 2006
Was die Anderen alles leisten
 Manchmal machen es sich die Politiker wie Unternehmer ziemlich einfach: sie schimpfen auf die jeweils andere Seite, fühlen sich nicht verstanden, machen sich gegenseitig schlecht.
Dagegen kann man etwas tun, dachten sich die Wirtschaftsjunioren Deutschland, und riefen das Projekt „Know-How-Transfer“ ins Leben. Das bedeutet, Unternehmer schauen sich ganz konkret vor Ort an, wie Bundestagsabgeordnete ihre Arbeit machen, und umgekehrt: die Abgeordneten gehen in die Unternehmen, um deren Arbeit kennenzulernen. Tim Gruse aus Holleben ist so ein Wirtschaftsjunior. Er hat die Homafa Metallverarbeitung GmbH von seinem Vater übernommen und produziert mit einem Team von 20 Mitarbeitern Schlossereierzeugnisse, Schweißbaugruppen, Kleinserien und Sonderlösungen – Tore und Zäune aus Schmiedeeisen, Edelstahl und Aluminium, Treppen aus Stahl, Holz und Stein und Vordächer aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Er hatte im Mai der FDP Bundestagsabgeordneten Cornelia Pieper bei der Arbeit über die Schulter geschaut und festgestellt: Politik ist ein mit ziemlich vielen, dicht aufeinander folgenden Terminen vollgepacktes Geschäft. „Die Abgeordneten haben wirklich ordentlich was zu tun.“
Das Tim Gruse als geschäftsführender Gesellschafter auch „ordentlich was zu tun hat“, davon überzeugte sich Cornelia Pieper am Mittwoch (12.07.2006) bei ihrem Besuch in der Hollebener Firma. Als Fachfrau für Ausbildung stellte sie sofort fest: mit drei Azubis liegt Tim Gruses Firma über der Quote. Der Firmenchef hat guten Grund dafür, neben den erfahrenen Leuten (ein Schlosser ist seit 1978 in der Firma) braucht er Nachwuchs. Und den wird man in nicht allzu langer Zeit aufgrund der Altersstruktur gerade hier mit der Lupe suchen müssen.
Cornelia Pieper warb für die modulare Ausbildungsstruktur (auf einer Grundausbildung wird jeweils mit spezifischen Ausbildungsmodulen aufgebaut). Damit könne man sowohl flexibler auf die Anforderungen der Firmen als auch auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Auszubildenden eingehen.
Text und Foto: SuperSonntag Halle, 16.07.2006
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