Dienstag, 9. März 2010
Manche Studenten tragen einen Doktor-Titel, andere sind gar Professoren. Seit Sonntagabend können mehr als ein Dutzend von ihnen einen weiteren Titel hinzufügen: den des Masters für Membranstrukturen oder den eines Archineers, eines Titels, der exklusiv vom Institut für Membran- und Schalentechnologie an der Hochschule Anhalt (IMS) verliehen wird.
mehr...
Quelle: MZ-Web.de
Montag, 1. Februar 2010
Bei der Eröffnung des Deutschlandjahrs in Vietnam hat sich Staatsministerin Cornelia Pieper für mehr Begegnung und Dialog zwischen Vietnamesen und Deutschen ausgesprochen. In Hanoi würdigte die Staatsministerin das enge Verhältnis, das Deutschland und Vietnam seit 35 Jahren verbindet. Beide Regierungen wollen ihre bilateralen Beziehungen weiter ausbauen.
In Hanoi eröffnete Staatsministerin Pieper am 23. Januar 2010 das Deutschlandjahr in Vietnam.
Eröffnungskonzert in der Oper Hanoi
Auftaktveranstaltung war ein gemeinsames Konzert des vietnamesischen Nationalen Symphonieorchesters und des Philharmonischen Chors Berlin unter der Leitung des deutschen Dirigenten Jonas Alber.
In ihrer Eröffnungsrede lud Pieper dazu ein, "den Partner Deutschland als das Land der Ideen kennenzulernen". Sie hoffe, dass viele Vietnamesen und Deutsche ins Gespräch kommen, "dass für immer mehr Menschen ein Dialog beginnt, der eine gemeinsame Idee, vielleicht ein gemeinsames Vorhaben entstehen lässt."
Während ihres Besuchs in Hanoi führte Staatsministerin Pieper Gespräche mit Vize-Außenminister Nguyen Quoc Cuong und dem Vize-Minister für Erziehung und Ausbildung Pham Vu Luan.
Pasch-Plakette für die Dong Da Mittelschule in Hanoi
Am Nachmittag überreichte Pieper der Dong Da Mittelschule Hanoi für die Einführung von Deutsch als zweiter Fremdsprache eine PASCH-Plakette. Die Schule nimmt seit 2008 an der Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amtes (PASCH) teil.
Das Thema Wirtschaft war Schwerpunkt des anschließenden Aufenthalts in Ho Chi Minh-Stadt. Staatsministerin Pieper traf dort mit Vertretern der deutschen Wirtschaft zusammen. In der Vietnamesisch-Deutschen Universität diskutierte sie außerdem mit Studenten, Koordinatoren und deutschen Hochschulvertretern. Anschließend besuchte sie noch die neu gegründete Deutsche Internationale Schule und das Goethe-Institut in Ho Chi Minh-Stadt.
Info: Mit dem „Deutschlandjahr in Vietnam“ und dem parallel stattfindendem „Vietnamjahr in Deutschland“ wird das 35-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam gefeiert. Das Deutschlandjahr steht unter dem Motto "Stadt der Zukunft - Zukunft der Stadt" und stellt die gesamte Bandbreite der bilateralen Beziehungen dar. Es umfasst Projekte aus den Bereichen Musik, bildende Kunst, Tanz, Theater, wissenschaftliche Fachveranstaltungen, eine Wirtschaftsmesse und hochrangige Besuche von Politikern.
Quelle: Rückblick
Montag, 18. Januar 2010
 Presseberichte zur fünftägigen Reise ins Baltikum und nach Polen. Auf ihrer ersten Station in Riga (11.-12.01.) traf sie mit dem lettischen Außenminister Maris Riekstins und Kulturminister Ints Dalderis zusammentreffen. In Estland (12.01.) wurden Gespräche mit Kulturministerin Laine Jänes und dem stellvertretende Außenminister Marten Kokk geführt.
- Polen: Beauftragte Cornelia Pieper in Warschau
Märkische Allgemeine
- Polen-Beauftragte Pieper: Vorschläge Steinbachs prüfen
Welt.de
- Bundesregierung will "neues Kapitel" in Beziehungen zu Polen
afp
- Stresstest für deutsch-polnisches Verhältnis
Handelsblatt
Freitag, 8. Januar 2010
Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, besuchte gestern (7.1.) das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart. Bei dem Gespräch mit der Präsidentin des ifa, Ursula Seiler-Albring, und dem ifa-Generalsekretär, Ronald Grätz, machte sie sich mit den Aufgaben und Aktivitäten des Instituts vertraut.
-> Zum ganzen Artikel
Quelle: www.ifa.de
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Polen-Beauftragte rät Präsidentin des Bundes der Vertriebenen zum Verzicht
Cornelia Pieper im Gespräch mit Friedbert Meurer
Die neue Beauftragte für die deutsch-polnischen Beziehungen der Bundesregierung, Cornelia Pieper, hat ein Ende der Diskussion um die Besetzung des Stiftungsrates Flucht, Vertreibung, Versöhnung angemahnt. Sie rate Erika Steinbach, nicht für den Stiftungsrat zu kandidieren, sagte Pieper.
Friedbert Meurer: Bis Weihnachten wollen die Vertriebenen mit der Nominierung Erika Steinbachs für den Beirat warten. Sie erhoffen sich und erwarten von der Kanzlerin - und das tun auch viele Parteifreunde von CDU und CSU -, dass Angela Merkel sich dafür einsetzt, dass die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, ihren Sitz im Beirat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung einnehmen kann. Ein heiß umstrittenes Thema und mitten in diese Phase fällt jetzt die Berufung der neuen Beauftragten für die deutsch-polnischen Beziehungen der Bundesregierung. Cornelia Pieper übernimmt dieses Amt. Sie ist Staatsministerin im Auswärtigen Amt, von der FDP. Guten Morgen, Frau Pieper.
Cornelia Pieper: Schönen guten Morgen, Herr Meurer.
Meurer: Sie haben Polnisch studiert, Frau Pieper, sind sogar Diplomübersetzerin. Was verbindet Sie persönlich mit Polen?
Pieper: Persönlich verbindet mich sehr viel mit Polen. Ich habe dort gelebt und studiert, 1980 in einer sehr spannenden Zeit als Ostdeutsche, als die Solidarnosc entstand und als es Streiks gab, auch an der Universität, und das war für mich ganz wichtig, denn heute ist auch der Bezug nach 20 Jahren Fall der Mauer nicht nur durch Freunde da, sondern mir ist bewusst, dass die Freiheitsbewegung, dass die friedliche Revolution in Deutschland ihren Anstoß in Polen damals mit Solidarnosc gefunden hat.
Meurer: Viele Deutsche, wenn sie nicht nahe der Grenze leben, interessieren sich nicht oder wenig für Polen. Haben Sie eine Idee, wie man das Desinteresse ändern kann?
Pieper: Ja. Ich sehe es als meine persönliche Aufgabe an und mir ist es auch ein Herzensanliegen, die Menschen zusammenzubringen, in Polen und in Deutschland. Da habe ich schon ein sehr sorgsames Auge darauf, dass wir ein sehr etabliertes, zum Beispiel deutsch-französisches Jugendwerk haben, wo die Teilnehmerzahl in diesem Programm doppelt so hoch ist wie bei dem deutsch-polnischen Jugendwerk, was natürlich sehr stark auch mit der finanziellen Ausstattung zu tun hat, und ich glaube, wir müssen und wir sollten endlich unseren osteuropäischen Nachbarn, wie auch alle anderen Nachbarn, auf gleicher Augenhöhe sehen wie die westeuropäischen Nachbarn, und daran möchte ich arbeiten.
Meurer: Beim deutsch-polnischen Jugendwerk ist ein Problem, Frau Pieper, dass viel mehr polnische Jugendliche nach Deutschland wollen als umgekehrt. Was kann deutsche Jugendliche nach Polen locken?
Pieper: Ich glaube, dass es auch viele Gemeinsamkeiten in Europa gibt, Themen, die uns bewegen. Ich glaube, dass man insbesondere auch thematisch diese Jugendtreffen besetzen sollte. Wir haben aktuell den Klimagipfel in Kopenhagen. Das Thema Klima, Energie ist ein Thema, was insbesondere auch junge Leute interessiert. Aber ihre eigene Zukunft, die Zukunft durch eine bessere Bildung, auch ein ganz aktuelles Thema in Deutschland, sollte Deutsche und Polen viel enger zusammenrücken lassen. Und es gibt eben auch Brücken, die man in der Geschichte bauen kann. Also ich glaube, dass man thematisch auch viele Anlässe hat, um hier auch Schwerpunkte zu setzen, aber man muss eben Begegnungen schaffen und ich glaube, dass wir einfach dieses Weimarer Dreieck auch um eine kulturelle Dimension erweitern sollten. Ich denke da an ein großes Weimarer Jugendtreffen, deutsche, polnische, französische Jugendliche, die zusammentreffen jedes Jahr in Weimar, um eine Tradition aufzubauen, die dann uns auch, nicht nur die Jugend, die Menschen insgesamt näherbringt.
Meurer: Stehen die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen, Frau Pieper, wegen der Personalie Erika Steinbach in diesen Tagen vor dem Härtetest?
Pieper: Erstens hat ja die neue Bundesregierung zurecht deutlich gemacht, dass die Beziehungen zu Polen für uns einen besonderen Stellenwert haben. Das haben wir auch im Koalitionsvertrag verankert. Wir haben die Freundschaft und die enge Partnerschaft Polens hervorgehoben. Mir tut es ein bisschen leid, dass jetzt in den Medien in Deutschland, auch in Polen, immer wieder nur über die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung diskutiert wird. Natürlich hat auch diese ihre Bedeutung, natürlich wollen wir diese Stiftung auch mit ihrer Arbeit zum Laufen bringen, da ist auch schon viel passiert durch den Staatsminister für Kultur, der hier die Federführung hat, Herr Neumann. Aber ich denke, wir können nicht immer nur über die Besetzung des Stiftungsrates diskutieren.
Meurer: Aber das ist für die Vertriebenen und für viele in Berlin wichtig. Lehnen Sie Erika Steinbach auch ab?
Pieper: Erstens hat hier aus meiner Sicht der Bund der Vertriebenen eine hohe politische Verantwortung und wenn der Bund der Vertriebenen klug ist, auch Erika Steinbach klug ist und ihr wirklich die polnisch-deutschen Beziehungen am Herzen liegen, dann, denke ich, muss sie auch eine Einsicht haben, dass hier schnell eine Besetzung erfolgt durch den Bund der Vertriebenen - er ist jetzt am Zug - und die richtige Besetzung erfolgt. Da würde ich ihr persönlich empfehlen, nicht zu kandidieren für den Stiftungsrat.
Meurer: Verweigern Sie den Vertriebenen ihr demokratisches Recht, zu benennen, wen sie wollen?
Pieper: Nein. Wir haben sogar das demokratische Recht für die Vertriebenen geschaffen, dass sie stärker vertreten sind im Stiftungsrat als andere Organisationen. Mit drei Vertretern ist der Bund der Vertriebenen besonders gut auch im Stiftungsrat vertreten. Jetzt liegt die Benennung auch beim Bund der Vertriebenen. Das ist die Entscheidung des Bundes der Vertriebenen und nicht der Bundesregierung in erster Linie. Es müssen erst Vorschläge gemacht werden vom Bund der Vertriebenen und dann kann die Bundesregierung entscheiden.
Meurer: Aber das ist ja klar, dass die Vertriebenen Frau Steinbach haben wollen. Was hat die Frau verbrochen, dass sie nicht in den Beirat soll?
Pieper: Darum geht es nicht. Ich glaube, dass Frau Steinbach eine sehr anerkannte Politikerin auch ist, und schätze auch ihr Engagement im Bund der Vertriebenen, auch auf anderen Themenfeldern. Aber ich sage noch mal: Wir befinden uns hier in einer sensiblen Diskussion, auch im deutsch-polnischen Verhältnis, und Erika Steinbach hat mit ihren politischen Abstimmungen in der Vergangenheit, auch was den Nachbarschaftsvertrag, die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze anbelangt, aus meiner Sicht nicht zum Ausdruck, nicht glaubwürdig zum Ausdruck gebracht, dass sie ganz klar auch diese Hürden, die es gibt in der Kommunikation im deutsch-polnischen Verhältnis, abbauen will.
Meurer: Den Vertrag - Entschuldigung, Frau Pieper - hatte auch die CSU damals im Bundestag abgelehnt.
Pieper: In der Tat. Ich sage ja, dass Frau Steinbach eine herausragende Persönlichkeit für den Bund der Vertriebenen ist. Deswegen halte ich es auch für richtig und für klug, dass sie darüber nachdenkt, ob sie dem deutsch-polnischen Verhältnis damit dient, dass sie selbst in den Stiftungsrat geht. Ich denke, es gibt viele Betätigungsfelder auch für den Bund der Vertriebenen, was die Festigung der deutsch-polnischen Beziehungen darüber hinaus anbelangt.
Meurer: Wird die Frage bis Weihnachten entschieden?
Pieper: Das hängt von der Entscheidung des Bundes der Vertriebenen ab, ob man uns die Vorschläge bis Weihnachten machen wird. Ich denke, wenn denn Vorschläge da sind, sollte auch schnell entschieden werden.
Meurer: Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt von der FDP und die neue Polen-Beauftragte der Bundesregierung, bei uns im Deutschlandfunk. Danke, Frau Pieper, und auf Wiederhören.
Pieper: Danke, Herr Meurer.
Das Interview im O-Ton
Sonntag, 8. November 2009
Geplantes Betreuungsgeld innerhalb der Koalition umstrittenDas von der schwarz-gelben Koalition geplante Betreuungsgeld ist innerhalb der Koalition umstritten. Familienministerin Ursula von der Leyen bezeichnete die Pläne als «noch nicht rund».
Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper sprach sogar von einem «bildungspolitischen Rückschritt». Eltern, die ihr Kleinkind nicht in einer Kita betreuen lassen, sollen nach den Plänen von Union und FDP ab 2013 ein Betreuungsgeld von 150 Euro erhalten, gegebenenfalls als Gutschein.
Vor allem die CSU drängt auf die Einführung des Betreuungsgeldes.
mehr...
Quelle: na/ddp
Donnerstag, 29. Oktober 2009
 Cornelia Pieper, künftige Staatsministerin im Auswärtigen Amt :
"Ich will Brücken bauen von der Heimat in die Welt"
Die stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende der FDP, Cornelia Pieper, wird Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Wolfgang Schulz sprach mit der Hallenser Bundestagsabgeordneten.
Volksstimme : Frau Pieper, Sie waren lange Zeit als Bildungsministerin im Gespräch. Sind Sie enttäuscht ?
Cornelia Pieper : Nein, das nicht. Ich bin angenehm überrascht, dass mich Guido Westerwelle ins Außenministerium holt, nachdem die CDU nicht bereit war, auf das Bildungsministerium zu verzichten.
Volksstimme : Was macht eine Staatsministerin ?
Pieper : Der neue Außenminister legt sehr viel Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der ganzen Welt in der Kultur- und Bildungspolitik. Das sind auch die Schwerpunkte meiner zukünftigen Arbeit.
Volksstimme : Behalten Sie Ihr Bundestagsmandat ?
Pieper : Ja, der Staatsminister ist vergleichbar mit dem parlamentarischen Staatssekretär. Allerdings hat der Staatsminister weit mehr Kompetenzen.
Volksstimme : Kommt da Ihr Wirken als Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt nicht zu kurz ?
Pieper : Bei den Kontakten zur wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit vielen Ländern will ich darauf achten, was ich für Sachsen-Anhalt tun kann. Ich will Brücken bauen von meiner Heimat in die Welt.
Volksstimme : Sind Sie mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag zufrieden ?
Pieper : Sehr sogar. Besonders im Bereich Bildung wurden viele FDP-Ziele umgesetzt, so die zwölf Milliarden Euro mehr für die Bildung bis 2013, das nationale Stipendienprogramm und das Bildungskonto für Schüler.
Volksstimme : Hätten Sie das gern als Bildungsministerin in die Praxis umgesetzt ?
Pieper : Ja, aber als Bundestagsabgeordnete werde ich ein waches Auge darauf haben, dass alle bildungspolitischen Ziele umgesetzt werden.
Montag, 7. September 2009
 Doppelt hält besser. Deshalb hat Cornelia Pieper ihre Termine nicht nur im digitalen Organizer gespeichert, sondern trägt sie auch am Herzen: griffbereit als Zettel-Kalender in der Jacken-Innentasche. Denn Termine verpassen, das wäre fatal; gerade jetzt, wo Pieper zum vierten Mal um Halles Direktmandat für den Bundestag kämpft.
Sie weiß, dass ihre Chancen nicht sehr hoch sind. Doch es gehe ja nicht allein um sie, sondern um ihre Partei: "Die FDP hat immer mit Zweitstimmen gepunktet."
zum ganzen Artikel
Quelle: Frank Czerwonn, MZ-Web.de
Dienstag, 1. September 2009
 Die Vize-Bundespartei-Chefin der FDP, Cornelia Pieper, war gestern zu Besuch in der Kyffhäuser-Paracelsus-Schule in Bad Frankenhausen. Mit dabei der Generalsekretär Thüringens der FDP, Bundestagskandidat Patrick Kurth. Begleitet vom Parteichef der SPD im Kyffhäuserkreis, Bernd Karnstedt gab es erst mal einen Rundgang durch die verschiedenen Schulgebäude. Vize-Direktorin Dagmar Federwisch zeigte den Gästen die Unterrichtsbedingungen in den verschiedenen Kabinetten der Schule und stellte dabei die Ausbildungsprofile vor, so u.a. Diätassistenten, Masseure usw.. (Quelle: Kyffhäuser Nachrichten)
mehr...
Mittwoch, 26. August 2009
 Besser hätten FDP-Kreisvorsitzende Angelika Engeln und EU-Abgeordneter Michael Theurer den Ort für ihr liberales Schwarzwaldfest nicht wählen können: die urige Atmosphäre des Kulturdenkmals Mönchhofsägemühle. Es bildete den Rahmen zu einem politisch-informativen und sogar gemütlichen Sommerfest.
Begeistert ließ sich der Ehrengast Cornelia Pieper (stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und Landesvorsitzende Sachsen-Anhalt) von Mühlenbesitzer Uwe Schittenhelm durch das Innere der Sägemühle führen. Dabei besichtigte sie auch den Technikraum (Quelle: Schwarzwälder-Bote)
mehr...
Mittwoch, 22. Juli 2009
STIPPVISITE Einen Tag nimmt sich die Vize-Bundesvorsitzende der FDP Zeit, die Uckermark kennenzulernen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
PRENZLAU. "Wir brauchen gut ausgebildete, junge Frauen. Frauen-Power – die Kanzlerin macht es vor", scherzte gestern die Vizebundesvorsitzende der FDP, Cornelia Pieper, bei ihrer Stippvisite im Kinder-Service-Zentrum des Vereins Aussicht Uckermark e.V. Von Diana Lange hatte das Bundestagsmitglied wissen wollen, wie sich die 15-Jährige ihre Zukunft vorstelle. Sie komme jetzt in die neunte Klasse an der Philipp-Hackert- Oberschule, erklärte diese. So genau wisse sie noch nicht, wohin der berufliche Weg sie führen werde; vielleicht in die künstlerische Richtung?
Einen ganzen Tag hatte sich Cornelia Pieper für die Uckermark Zeit genommen, begleitet vom FDP-Kreisvorsitzenden Andreas Büttner. Zu ihren Stationen gehörten in Prenzlau auch das "Tintenhaus" von Ronny Klein sowie der FDP-Infostand in der Fußgängerzone Friedrichstraße. Der Nachmittag galt einem Besuch der Passower Kita sowie einem Gespräch mit Unternehmern der Region im Investor Center Uckermark GmbH in Schwedt.
Im Kinder-Service-Zentrum des Aussicht Uckermark e.V. zeigte die Bundespolitikerin, die sich in Ausschüssen mit Bildungs- und sozialpolitischen Fragen beschäftigt, besonders Interesse für den Bildungsweg von Diana und ihren Geschwistern. Denn die Eltern Anke und Thomas sind langzeitarbeitslos beziehungsweise erwerbsunfähig. Bei vier Kindern bleibe nicht viel Spielraum für Wünsche, machte Anke Lange mit ihrem Jüngsten, Marlon, auf dem Arm, deutlich. "Es ist wichtig, dass ihre Kinder dieselben Chancen erhalten, wie die Kinder von Eltern, die in Arbeit stehen", betonte Cornelia Pieper.
Familie Lange gehört zu den regelmäßigen Besuchern des Kinder-Service-Zentrums im Turmcarree; nutzt die Kleiderkammer "Lämmchen", findet Spielzeug und Möglichkeit zu Gesprächen. Projektleiterin Marion Deniz lobt das Engagement der Familie, die noch nicht lange in der Kreisstadt lebt. "Die Eltern bemühen sich sehr um ihre Sprösslinge und versuchen ihnen trotz finanzieller Enge vieles zu bieten." Die 15-jährige Diana und ihr 10-jähriger Bruder Michael sind zum Beispiel begeistert beim THW dabei. Fürs Reitenlernen, von dem Jessica träumt, reicht es leider nicht mehr. "Uns würde es sehr helfen, wenn das Kindergeld beim Hartz IV nicht mehr angerechnet würde", sagt Thomas Lange. Und Marion Deniz wünscht sich, dass Politiker bei Besuchen die Probleme der Region nicht nur mitnehmen, sondern auch Rahmenbedingungen zur Lösung schaffen.
Quelle: Uckermarkkurier vom 21.07.2009, Autor und Foto: Monika Strehlow
|