Montag, 23. August 2010
Nach der öffentlichen Kritik von mehr als 40 Wirtschaftsmanagern am energiepolitischen Kurs der Bundesregierung Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jetzt Rückendeckung vom Koalitionspartner FDP. “Ich unterstütze ausdrücklich die Pläne der Bundeskanzlerin”; sagte Cornelia Pieper (FDP), Staatssekretärin im Auswärtigen Amt und zuständig für Energieaußenpolitik, der “Welt” (Samstags-Ausgabe). Die Bundesregierung wolle den Industriestandort Deutschland auch im Energiebereich “zukunftsgerichtet” weiterentwickeln.
“Wir wollen Vorreiter bei den erneuerbaren Energien und den Spitzentchnologien zur Energieeinsparung bleiben”, sagte Pieper. Dies sei sowohl für Deutschland wie für den Export wichtig. “Angesichts des erwarteten weiteren Anstiegs des Welt-Energieverbrauchs brauchen wir auch weiterhin sichere, saubere und bezahlbare Energieträger”, sagte Pieper. “Dies ist auch das Ziel des Energiekonzepts der Bundesregierung.” (dts Nachrichtenagentur)
na/dts, Foto: ©
Tina Lange, dts Nachrichtenagentur
Donnerstag, 19. August 2010
Die stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Cornelia Pieper, hat die Einführung eines bundesweit einheitlichen Zentralabiturs gefordert. "Ich bin für ein bundesweites Zentralabitur, weil das eine Frage der Chancengerechtigkeit für die Kinder ist. Nicht alle in der Partei sind da meiner Meinung", sagte die 51-jährige Staatsministerin im Auswärtigen Amt beim MZ-Redaktionsgespräch.
zum Artikel (MZ-Web.de)
Mittwoch, 16. Juni 2010
Preisvergabe zusammen mit spanischem Bildungsminister Ángel Gabilondo am 18. Juni in Madrid
In diesem Jahr wird erstmals vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der "Fundación Universidad.es" ein Preis für herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Spanien und Deutschland verliehen. Er geht an den spanischen Zeithistoriker und Deutschlandexperten Dr. Carlos Sanz und an die deutsche Juristin Dr. Mirja Feldmann, die sich mit Arbeiten über den deutsch-spanischen Rechtsvergleich hervorgetan hat.
Staatsministerin Cornelia Pieper und der spanische Bildungsminister Ángel Gabilondo übergeben den Preis am 18. Juni in der Madrider "Residencia de Estudiantes". Zugleich eröffnen der DAAD und der Spanische Forschungsrat die gemeinsame Ausstellung "Über Grenzen hinaus: Ein Jahrhundert deutsch-spanische Wissenschaftsbeziehungen".
zum Artikel: www.idw-online.de
Montag, 29. März 2010
POTSDAM - Lob für die FDP gibt es von den Linken eher selten. Aber für diese Personalie war deren Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser voll des Lobes: Durch ihr überparteiliches Handeln sei die liberale Cornelia Pieper ja wohl nicht nur die neue Koordinatorin für die deutsch-polnischen Beziehungen, sondern auch eine Klimabeauftragte" der Bundesregierung. Pieper war einer Einladung der Landes-FDP gefolgt und stellte sich gestern einer Gruppe von Parlamentariern im Landtag vor.
Das deutsch-polnische Verhältnis soll laut Pieper auf die gleiche Ebene gestellt werden wie das deutsch-französische. Darin sei sich die Staatsministerin im Auswärtigen Amt mit Außenminister Guido Westerwelle (FDP) einig.
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Quelle: Märkische Allgemeine
Montag, 22. März 2010
Internationales Stipendiatentreffen des DAAD
Rund 600 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) treffen sich vom 26. bis 28. März an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die jungen Akademiker stammen aus über 90 verschiedenen Nationen, vor allem aus Nord- und Lateinamerika sowie Südostasien. Viele von ihnen haben in ihren Heimatländern bereits ein Studium abgeschlossen, das sie nun an deutschen Hochschulen ergänzen. In Berlin können sie sich gegenseitig kennen lernen und Erfahrungen austauschen.
Am Freitag Abend um 18.00 Uhr begrüßen Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Professor Dr. Uwe Jens Nagel, Vizepräsident für Studium und Internationales der Humboldt-Universität sowie Professor Dr. Max Huber, Vizepräsident des DAAD, die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Im Anschluss daran werden Deng Zhang, DAAD-Stipendiatin aus der Volksrepublik China an der HU Berlin, und Dorothea Böhr, DAAD-Alumna in China, unter dem Motto "Wandel durch Austausch" über ihre persönlichen Erlebnisse sprechen. Die Veranstaltung wird musikalisch von der ihrerseits multikulturellen Gruppe "Derya & Sana-Bana-Band" gestaltet: Die acht Musiker stammen aus der Türkei, aus Russland, Deutschland, Argentinien und Japan.
Am Samstag bieten zunächst Professoren der Humboldt-Universität in deutsch- und englischsprachigen Vorträgen interessante Einblicke in ihre Arbeit. Danach präsentieren DAAD-Stipendiaten ihre Forschungsthemen von "Syrien - Das Tor zum Orient und die Wiege der Zivilisation" (Hasan Issa, TU Dresden) bis zu "Die Landschaften Madagaskars: Natürliche Diversität und der Mensch" (Nuno Verissimo Pereira, Georg-August-Universität Göttingen). Neben dem fachlichen Austausch der DAAD-Geförderten steht bei dem Stipendiatentreffen in Berlin vor allem das Knüpfen neuer Kontakte im Mittelpunkt. Dazu haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem bei einem Stadtrundgang und einer anschließenden Diskothek ausgiebig Gelegenheit.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.daad.de/presse
Kontakt:
Journalisten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Wir vermitteln Ihnen auch gerne Gesprächspartner vor Ort. Bitte melden Sie sich unter:
Tel.: 0228 / 882-308 oder presse@daad.de
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
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D - 53175 Bonn
Dienstag, 9. März 2010
Manche Studenten tragen einen Doktor-Titel, andere sind gar Professoren. Seit Sonntagabend können mehr als ein Dutzend von ihnen einen weiteren Titel hinzufügen: den des Masters für Membranstrukturen oder den eines Archineers, eines Titels, der exklusiv vom Institut für Membran- und Schalentechnologie an der Hochschule Anhalt (IMS) verliehen wird.
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Quelle: MZ-Web.de
Montag, 1. Februar 2010
Bei der Eröffnung des Deutschlandjahrs in Vietnam hat sich Staatsministerin Cornelia Pieper für mehr Begegnung und Dialog zwischen Vietnamesen und Deutschen ausgesprochen. In Hanoi würdigte die Staatsministerin das enge Verhältnis, das Deutschland und Vietnam seit 35 Jahren verbindet. Beide Regierungen wollen ihre bilateralen Beziehungen weiter ausbauen.
In Hanoi eröffnete Staatsministerin Pieper am 23. Januar 2010 das Deutschlandjahr in Vietnam.
Eröffnungskonzert in der Oper Hanoi
Auftaktveranstaltung war ein gemeinsames Konzert des vietnamesischen Nationalen Symphonieorchesters und des Philharmonischen Chors Berlin unter der Leitung des deutschen Dirigenten Jonas Alber.
In ihrer Eröffnungsrede lud Pieper dazu ein, "den Partner Deutschland als das Land der Ideen kennenzulernen". Sie hoffe, dass viele Vietnamesen und Deutsche ins Gespräch kommen, "dass für immer mehr Menschen ein Dialog beginnt, der eine gemeinsame Idee, vielleicht ein gemeinsames Vorhaben entstehen lässt."
Während ihres Besuchs in Hanoi führte Staatsministerin Pieper Gespräche mit Vize-Außenminister Nguyen Quoc Cuong und dem Vize-Minister für Erziehung und Ausbildung Pham Vu Luan.
Pasch-Plakette für die Dong Da Mittelschule in Hanoi
Am Nachmittag überreichte Pieper der Dong Da Mittelschule Hanoi für die Einführung von Deutsch als zweiter Fremdsprache eine PASCH-Plakette. Die Schule nimmt seit 2008 an der Partnerschulinitiative des Auswärtigen Amtes (PASCH) teil.
Das Thema Wirtschaft war Schwerpunkt des anschließenden Aufenthalts in Ho Chi Minh-Stadt. Staatsministerin Pieper traf dort mit Vertretern der deutschen Wirtschaft zusammen. In der Vietnamesisch-Deutschen Universität diskutierte sie außerdem mit Studenten, Koordinatoren und deutschen Hochschulvertretern. Anschließend besuchte sie noch die neu gegründete Deutsche Internationale Schule und das Goethe-Institut in Ho Chi Minh-Stadt.
Info: Mit dem „Deutschlandjahr in Vietnam“ und dem parallel stattfindendem „Vietnamjahr in Deutschland“ wird das 35-jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam gefeiert. Das Deutschlandjahr steht unter dem Motto "Stadt der Zukunft - Zukunft der Stadt" und stellt die gesamte Bandbreite der bilateralen Beziehungen dar. Es umfasst Projekte aus den Bereichen Musik, bildende Kunst, Tanz, Theater, wissenschaftliche Fachveranstaltungen, eine Wirtschaftsmesse und hochrangige Besuche von Politikern.
Quelle: Rückblick
Montag, 18. Januar 2010
 Presseberichte zur fünftägigen Reise ins Baltikum und nach Polen. Auf ihrer ersten Station in Riga (11.-12.01.) traf sie mit dem lettischen Außenminister Maris Riekstins und Kulturminister Ints Dalderis zusammentreffen. In Estland (12.01.) wurden Gespräche mit Kulturministerin Laine Jänes und dem stellvertretende Außenminister Marten Kokk geführt.
- Polen: Beauftragte Cornelia Pieper in Warschau
Märkische Allgemeine
- Polen-Beauftragte Pieper: Vorschläge Steinbachs prüfen
Welt.de
- Bundesregierung will "neues Kapitel" in Beziehungen zu Polen
afp
- Stresstest für deutsch-polnisches Verhältnis
Handelsblatt
Freitag, 8. Januar 2010
Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, besuchte gestern (7.1.) das Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart. Bei dem Gespräch mit der Präsidentin des ifa, Ursula Seiler-Albring, und dem ifa-Generalsekretär, Ronald Grätz, machte sie sich mit den Aufgaben und Aktivitäten des Instituts vertraut.
-> Zum ganzen Artikel
Quelle: www.ifa.de
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Polen-Beauftragte rät Präsidentin des Bundes der Vertriebenen zum Verzicht
Cornelia Pieper im Gespräch mit Friedbert Meurer
Die neue Beauftragte für die deutsch-polnischen Beziehungen der Bundesregierung, Cornelia Pieper, hat ein Ende der Diskussion um die Besetzung des Stiftungsrates Flucht, Vertreibung, Versöhnung angemahnt. Sie rate Erika Steinbach, nicht für den Stiftungsrat zu kandidieren, sagte Pieper.
Friedbert Meurer: Bis Weihnachten wollen die Vertriebenen mit der Nominierung Erika Steinbachs für den Beirat warten. Sie erhoffen sich und erwarten von der Kanzlerin - und das tun auch viele Parteifreunde von CDU und CSU -, dass Angela Merkel sich dafür einsetzt, dass die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, ihren Sitz im Beirat der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung einnehmen kann. Ein heiß umstrittenes Thema und mitten in diese Phase fällt jetzt die Berufung der neuen Beauftragten für die deutsch-polnischen Beziehungen der Bundesregierung. Cornelia Pieper übernimmt dieses Amt. Sie ist Staatsministerin im Auswärtigen Amt, von der FDP. Guten Morgen, Frau Pieper.
Cornelia Pieper: Schönen guten Morgen, Herr Meurer.
Meurer: Sie haben Polnisch studiert, Frau Pieper, sind sogar Diplomübersetzerin. Was verbindet Sie persönlich mit Polen?
Pieper: Persönlich verbindet mich sehr viel mit Polen. Ich habe dort gelebt und studiert, 1980 in einer sehr spannenden Zeit als Ostdeutsche, als die Solidarnosc entstand und als es Streiks gab, auch an der Universität, und das war für mich ganz wichtig, denn heute ist auch der Bezug nach 20 Jahren Fall der Mauer nicht nur durch Freunde da, sondern mir ist bewusst, dass die Freiheitsbewegung, dass die friedliche Revolution in Deutschland ihren Anstoß in Polen damals mit Solidarnosc gefunden hat.
Meurer: Viele Deutsche, wenn sie nicht nahe der Grenze leben, interessieren sich nicht oder wenig für Polen. Haben Sie eine Idee, wie man das Desinteresse ändern kann?
Pieper: Ja. Ich sehe es als meine persönliche Aufgabe an und mir ist es auch ein Herzensanliegen, die Menschen zusammenzubringen, in Polen und in Deutschland. Da habe ich schon ein sehr sorgsames Auge darauf, dass wir ein sehr etabliertes, zum Beispiel deutsch-französisches Jugendwerk haben, wo die Teilnehmerzahl in diesem Programm doppelt so hoch ist wie bei dem deutsch-polnischen Jugendwerk, was natürlich sehr stark auch mit der finanziellen Ausstattung zu tun hat, und ich glaube, wir müssen und wir sollten endlich unseren osteuropäischen Nachbarn, wie auch alle anderen Nachbarn, auf gleicher Augenhöhe sehen wie die westeuropäischen Nachbarn, und daran möchte ich arbeiten.
Meurer: Beim deutsch-polnischen Jugendwerk ist ein Problem, Frau Pieper, dass viel mehr polnische Jugendliche nach Deutschland wollen als umgekehrt. Was kann deutsche Jugendliche nach Polen locken?
Pieper: Ich glaube, dass es auch viele Gemeinsamkeiten in Europa gibt, Themen, die uns bewegen. Ich glaube, dass man insbesondere auch thematisch diese Jugendtreffen besetzen sollte. Wir haben aktuell den Klimagipfel in Kopenhagen. Das Thema Klima, Energie ist ein Thema, was insbesondere auch junge Leute interessiert. Aber ihre eigene Zukunft, die Zukunft durch eine bessere Bildung, auch ein ganz aktuelles Thema in Deutschland, sollte Deutsche und Polen viel enger zusammenrücken lassen. Und es gibt eben auch Brücken, die man in der Geschichte bauen kann. Also ich glaube, dass man thematisch auch viele Anlässe hat, um hier auch Schwerpunkte zu setzen, aber man muss eben Begegnungen schaffen und ich glaube, dass wir einfach dieses Weimarer Dreieck auch um eine kulturelle Dimension erweitern sollten. Ich denke da an ein großes Weimarer Jugendtreffen, deutsche, polnische, französische Jugendliche, die zusammentreffen jedes Jahr in Weimar, um eine Tradition aufzubauen, die dann uns auch, nicht nur die Jugend, die Menschen insgesamt näherbringt.
Meurer: Stehen die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen, Frau Pieper, wegen der Personalie Erika Steinbach in diesen Tagen vor dem Härtetest?
Pieper: Erstens hat ja die neue Bundesregierung zurecht deutlich gemacht, dass die Beziehungen zu Polen für uns einen besonderen Stellenwert haben. Das haben wir auch im Koalitionsvertrag verankert. Wir haben die Freundschaft und die enge Partnerschaft Polens hervorgehoben. Mir tut es ein bisschen leid, dass jetzt in den Medien in Deutschland, auch in Polen, immer wieder nur über die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung diskutiert wird. Natürlich hat auch diese ihre Bedeutung, natürlich wollen wir diese Stiftung auch mit ihrer Arbeit zum Laufen bringen, da ist auch schon viel passiert durch den Staatsminister für Kultur, der hier die Federführung hat, Herr Neumann. Aber ich denke, wir können nicht immer nur über die Besetzung des Stiftungsrates diskutieren.
Meurer: Aber das ist für die Vertriebenen und für viele in Berlin wichtig. Lehnen Sie Erika Steinbach auch ab?
Pieper: Erstens hat hier aus meiner Sicht der Bund der Vertriebenen eine hohe politische Verantwortung und wenn der Bund der Vertriebenen klug ist, auch Erika Steinbach klug ist und ihr wirklich die polnisch-deutschen Beziehungen am Herzen liegen, dann, denke ich, muss sie auch eine Einsicht haben, dass hier schnell eine Besetzung erfolgt durch den Bund der Vertriebenen - er ist jetzt am Zug - und die richtige Besetzung erfolgt. Da würde ich ihr persönlich empfehlen, nicht zu kandidieren für den Stiftungsrat.
Meurer: Verweigern Sie den Vertriebenen ihr demokratisches Recht, zu benennen, wen sie wollen?
Pieper: Nein. Wir haben sogar das demokratische Recht für die Vertriebenen geschaffen, dass sie stärker vertreten sind im Stiftungsrat als andere Organisationen. Mit drei Vertretern ist der Bund der Vertriebenen besonders gut auch im Stiftungsrat vertreten. Jetzt liegt die Benennung auch beim Bund der Vertriebenen. Das ist die Entscheidung des Bundes der Vertriebenen und nicht der Bundesregierung in erster Linie. Es müssen erst Vorschläge gemacht werden vom Bund der Vertriebenen und dann kann die Bundesregierung entscheiden.
Meurer: Aber das ist ja klar, dass die Vertriebenen Frau Steinbach haben wollen. Was hat die Frau verbrochen, dass sie nicht in den Beirat soll?
Pieper: Darum geht es nicht. Ich glaube, dass Frau Steinbach eine sehr anerkannte Politikerin auch ist, und schätze auch ihr Engagement im Bund der Vertriebenen, auch auf anderen Themenfeldern. Aber ich sage noch mal: Wir befinden uns hier in einer sensiblen Diskussion, auch im deutsch-polnischen Verhältnis, und Erika Steinbach hat mit ihren politischen Abstimmungen in der Vergangenheit, auch was den Nachbarschaftsvertrag, die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze anbelangt, aus meiner Sicht nicht zum Ausdruck, nicht glaubwürdig zum Ausdruck gebracht, dass sie ganz klar auch diese Hürden, die es gibt in der Kommunikation im deutsch-polnischen Verhältnis, abbauen will.
Meurer: Den Vertrag - Entschuldigung, Frau Pieper - hatte auch die CSU damals im Bundestag abgelehnt.
Pieper: In der Tat. Ich sage ja, dass Frau Steinbach eine herausragende Persönlichkeit für den Bund der Vertriebenen ist. Deswegen halte ich es auch für richtig und für klug, dass sie darüber nachdenkt, ob sie dem deutsch-polnischen Verhältnis damit dient, dass sie selbst in den Stiftungsrat geht. Ich denke, es gibt viele Betätigungsfelder auch für den Bund der Vertriebenen, was die Festigung der deutsch-polnischen Beziehungen darüber hinaus anbelangt.
Meurer: Wird die Frage bis Weihnachten entschieden?
Pieper: Das hängt von der Entscheidung des Bundes der Vertriebenen ab, ob man uns die Vorschläge bis Weihnachten machen wird. Ich denke, wenn denn Vorschläge da sind, sollte auch schnell entschieden werden.
Meurer: Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt von der FDP und die neue Polen-Beauftragte der Bundesregierung, bei uns im Deutschlandfunk. Danke, Frau Pieper, und auf Wiederhören.
Pieper: Danke, Herr Meurer.
Das Interview im O-Ton
Sonntag, 8. November 2009
Geplantes Betreuungsgeld innerhalb der Koalition umstrittenDas von der schwarz-gelben Koalition geplante Betreuungsgeld ist innerhalb der Koalition umstritten. Familienministerin Ursula von der Leyen bezeichnete die Pläne als «noch nicht rund».
Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Cornelia Pieper sprach sogar von einem «bildungspolitischen Rückschritt». Eltern, die ihr Kleinkind nicht in einer Kita betreuen lassen, sollen nach den Plänen von Union und FDP ab 2013 ein Betreuungsgeld von 150 Euro erhalten, gegebenenfalls als Gutschein.
Vor allem die CSU drängt auf die Einführung des Betreuungsgeldes.
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Quelle: na/ddp
Donnerstag, 29. Oktober 2009
 Cornelia Pieper, künftige Staatsministerin im Auswärtigen Amt :
"Ich will Brücken bauen von der Heimat in die Welt"
Die stellvertretende Bundes- und Landesvorsitzende der FDP, Cornelia Pieper, wird Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Wolfgang Schulz sprach mit der Hallenser Bundestagsabgeordneten.
Volksstimme : Frau Pieper, Sie waren lange Zeit als Bildungsministerin im Gespräch. Sind Sie enttäuscht ?
Cornelia Pieper : Nein, das nicht. Ich bin angenehm überrascht, dass mich Guido Westerwelle ins Außenministerium holt, nachdem die CDU nicht bereit war, auf das Bildungsministerium zu verzichten.
Volksstimme : Was macht eine Staatsministerin ?
Pieper : Der neue Außenminister legt sehr viel Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit der ganzen Welt in der Kultur- und Bildungspolitik. Das sind auch die Schwerpunkte meiner zukünftigen Arbeit.
Volksstimme : Behalten Sie Ihr Bundestagsmandat ?
Pieper : Ja, der Staatsminister ist vergleichbar mit dem parlamentarischen Staatssekretär. Allerdings hat der Staatsminister weit mehr Kompetenzen.
Volksstimme : Kommt da Ihr Wirken als Abgeordnete aus Sachsen-Anhalt nicht zu kurz ?
Pieper : Bei den Kontakten zur wissenschaftlichen und kulturellen Zusammenarbeit mit vielen Ländern will ich darauf achten, was ich für Sachsen-Anhalt tun kann. Ich will Brücken bauen von meiner Heimat in die Welt.
Volksstimme : Sind Sie mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag zufrieden ?
Pieper : Sehr sogar. Besonders im Bereich Bildung wurden viele FDP-Ziele umgesetzt, so die zwölf Milliarden Euro mehr für die Bildung bis 2013, das nationale Stipendienprogramm und das Bildungskonto für Schüler.
Volksstimme : Hätten Sie das gern als Bildungsministerin in die Praxis umgesetzt ?
Pieper : Ja, aber als Bundestagsabgeordnete werde ich ein waches Auge darauf haben, dass alle bildungspolitischen Ziele umgesetzt werden.
Montag, 7. September 2009
 Doppelt hält besser. Deshalb hat Cornelia Pieper ihre Termine nicht nur im digitalen Organizer gespeichert, sondern trägt sie auch am Herzen: griffbereit als Zettel-Kalender in der Jacken-Innentasche. Denn Termine verpassen, das wäre fatal; gerade jetzt, wo Pieper zum vierten Mal um Halles Direktmandat für den Bundestag kämpft.
Sie weiß, dass ihre Chancen nicht sehr hoch sind. Doch es gehe ja nicht allein um sie, sondern um ihre Partei: "Die FDP hat immer mit Zweitstimmen gepunktet."
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Quelle: Frank Czerwonn, MZ-Web.de
Dienstag, 1. September 2009
 Die Vize-Bundespartei-Chefin der FDP, Cornelia Pieper, war gestern zu Besuch in der Kyffhäuser-Paracelsus-Schule in Bad Frankenhausen. Mit dabei der Generalsekretär Thüringens der FDP, Bundestagskandidat Patrick Kurth. Begleitet vom Parteichef der SPD im Kyffhäuserkreis, Bernd Karnstedt gab es erst mal einen Rundgang durch die verschiedenen Schulgebäude. Vize-Direktorin Dagmar Federwisch zeigte den Gästen die Unterrichtsbedingungen in den verschiedenen Kabinetten der Schule und stellte dabei die Ausbildungsprofile vor, so u.a. Diätassistenten, Masseure usw.. (Quelle: Kyffhäuser Nachrichten)
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Mittwoch, 26. August 2009
 Besser hätten FDP-Kreisvorsitzende Angelika Engeln und EU-Abgeordneter Michael Theurer den Ort für ihr liberales Schwarzwaldfest nicht wählen können: die urige Atmosphäre des Kulturdenkmals Mönchhofsägemühle. Es bildete den Rahmen zu einem politisch-informativen und sogar gemütlichen Sommerfest.
Begeistert ließ sich der Ehrengast Cornelia Pieper (stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP und Landesvorsitzende Sachsen-Anhalt) von Mühlenbesitzer Uwe Schittenhelm durch das Innere der Sägemühle führen. Dabei besichtigte sie auch den Technikraum (Quelle: Schwarzwälder-Bote)
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