
"Wie wird man 101 Jahre alt?" Diese Frage stellte Cornelia Pieper am gestrigen Mittwoch Charlotte Röse, einer Hettstedterin die im vergangenen Jahr ihren 101. Geburtstag feiern konnte und regelmäßige Nutzerin der Einrichtung für Tagespflege der städtischen Sozialstation ist. Gemeinsam mit Bürgermeister Jürgen Lautenfeld hatte Cornelia Pieper die Station besucht, um sich über deren Entwicklung zu informieren, wie sie ohnehin das Gedeihen der Stadt Hettstedt regelmäßig verfolgt.
Mit insgesamt 53 Mitarbeitern leistet die inzwischen seit 18 Jahren bestehende Sozialstation ambulante und vollstationäre Pflege. Im Programm sind aber auch Kurzzeitpflege und Tagesbetreuung. Gerade in diesen Bereichen besteht hohe Nachfrage. Anfangs standen 10 Plätze dafür zur Verfügung und sind inzwischen auf 15 aufgestockt, trotzdem gibt es inzwischen eine Warteliste. "Wie stark eine Gesellschaft ist, drückt sich auch darin aus, wie sie den Umgang mit ihren Schwachen und Alten pflegt", so Cornelia Pieper, die im übrigen keinen Hehl daraus machte, dass ihr Hettstedt-Besuch auch auf die konkrete Wahl-Unterstützung vom Parteilosen Bürgermeister Jürgen Lautenfeld zielt. "Herr Lautenfeld ist der richtige Mann am richtigen Ort", bekräftigte Pieper.