Vom 26. bis 31. Mai 2010 besuchte Staatsministerin Cornelia Pieper die Volksrepublik China. Im Mittelpunkt ihrer zahlreichen Gespräche mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft stand die Weiterentwicklung und zukünftige Gestaltung der Bildungs- und Kulturzusammenarbeit zwischen China und Deutschland. Beim Treffen mit Vize-Bildungsminister Hao Ping in Peking wurde vereinbart, den Studentenaustausch zwischen beiden Ländern zu intensivieren. Zudem hob die chinesische Seite die Bedeutung der beruflichen Bildung für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Landes hervor und äußerte die Hoffnung auf eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit bei den anstehenden Reformen in diesem Bereich mit Deutschland.
Bei ihrem Besuch der EXPO 2010 in Shanghai zeigte sich die Staatsministerin neben dem deutschen besonders vom Themen-Pavillon „Urban Planet“ beeindruckt. Auf den 12000 m2 Ausstellungsfläche gestaltete das deutsche Unternehmen Triad Berlin, das sich in einem internationalen Wettbewerb gegen 150 Mitbewerber durchgesetzt hatte, eine spannende Szenografie zum ambivalenten Charakter von Städten als Umweltzerstörer einerseits und Orte von Wertschöpfung und technischen Innovationen andererseits.
„Kein anderer Pavillon veranschaulicht so spektakulär wie „Urban Planet“ die Notwendigkeit zum globalen und gesamtgesellschaftlichen Umdenken“, so Pieper. „Wir brauchen einen gut funktionierenden Wettbewerb als Basis und Motor für kreative Ideen, um die vielfältigen Bedrohungen des Ökosystems und den Raubbau an den Ressourcen unseres Planeten zukünftig zu vermeiden.“