Montag, 4. Januar 2010FDP fordert Kindergeld als GutscheinKommentare
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Sehr geehrte Frau Pieper,
Was möchten sie mit den Gutscheinen erreichen ? Mehr Investitionen in die Bildung ? Dann machen Sie die Bildung billiger. Erreichbarer auch für sogenannte bildungsferne Schichten. Und wie sind die liberalen Positionen in Bezug zum Bürokratieabbau mit der Einführung einer weiteren Bürokratie zur Verwaltung der Gutscheine bei der Verteilung und Einlösung in Einklang zu bringen ? Wie sind die liberalen Positionen in Bezug zum Eindämmen der Gesetzesflut mit der Schaffung neuer Gesetze zur Verwaltung und zum Einsatz dieser Gutschein in Einklang zu bringen ? Um Ehrlich zu sein, diese Gutscheinidee ist in meinen Augen ein absoluter Flop. Uwe Zöllner
Seufz Immer diese gut gemeinten und in der Praxis doch wieder nix taugendes Gutschein-Lösungen. Gutscheine eignen sich beispielsweise nicht, um Nahrungsmittel für Kunder zu kaufen, oder Interessen und Hobbys zu fördern, welche ausserhalb von Schule, JiTa oder Vereinen stattfinden. Die Anschaffung eines Computers beispielsweise, Sportgeräte für die private sportliche Betätigung, der Kauf von Büchern (Es soll ja durchaus auch Jugendliche geben, welche gerne lesen, habe ich mir sagen lassen).
Der Student, welcher im Nebenjob ptivaten NAchhilfeunterricht erteilt, wird sicher auch begeistert davon sein, mit einem Gutschein entlohnt zu werden... Prinzipiell müssten die Gutscheine unter diesem Gesichtspunkt nämlich für alles einlösbar sein, was nicht zu 100% nachweislich NICHT dem Kind / Jugendlichen zugute kommt. Aber wer will im Einzelfall prüfen, ob das Angeschaffte Gut denn nun dem Kindeswohl dient? Auf den bürokratischen Aufwand kann man gespannt sein... Ganz zu schweigen von den "Kindern", welche beispielsweise während Studium oder Ausbildung das Kindergeld beziehen. Kein Wort dazu, ob die denn auch Gutscheine erhalten sollen. Und was man denn damit dann alles tolles machen kann. Als Student vielleicht für Studiengebühren? Hmm... Und was, wenn ich ohnehin keine bezahlen muss? Nun ja, ich kann dann davon in einen Verein eintreten, für den ich dann aber die Zeit schon jetzt praktisch nicht mehr habe, erst recht nicht mehr, wenn ich steigende Lebenshaltungskosten durch intensiveres Nebenjobben ausgleichen muss. Also sehr durchdacht schaut das Ganze nicht aus. Und wo Sie, werte Frau Pieper, die "Breite Unterstützung in der Öffentlichkeit" erkannt haben wollen für diesen Vorschlag, das würde mich dann zum Abschluß doch auch noch interessieren
Sehr geehrte Frau Pieper,
wie soll diese Idee, die ich im Grunde gut finde, für Deutsche organisiert werden, die in Deutschland steuern zahlen und im Ausland leben ? Dies betrifft z.B auch Ihre MitarbeiterInnen im Auswärtigen Amt oder mich als Geschäftsführendem Vorstandsmitglied der AHK Polen. Eventuell haben wir morgen früh dazu Zeit, bei Ihrem besuch hier in Warschau darüber zu sprechen. Beste Grüße Ihr Lars Bosse |
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Wie AFP meldete, will Frau Cornelia Pieper, ihres Zeichens stellvertretende Vorsitzende der FDP und Mitglied der Bundestages die künftigen Erhöhungen in Form von Gutscheinen an die Elternschaft bringen. Mal von der Gutscheinidee als solches, die ich vo...
Aufgenommen: Jan 09, 11:27