Freitag, 1. Januar 2010Cornelia Pieper: "Ich habe mich in Polen sehr wohl gefühlt"Trackbacks
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Werte Frau Pieper,
Ausgleich und Versöhnung mit Polen kann nur gelingen, wenn auch die Vertriebenen mitgenommen und nicht einfach vor den Kopf gestoßen werden. Die nach außen praktizierte Sensibilität gehört natürlich auch nach innen angewandt, sonst werden Sie mit Ihrer Politik auf der ganzen Linie Schiffbruch erleiden.
Werte Frau pieper,
Ausgleich und Versöhnung mit Polen kann nur gelingen, wenn auch die Vertriebenen mitgenommen und nicht einfach vor den Kopf gestoßen werden. Die nach außen ( gegenüber Polen) praktizierte Sensibilität gehört natürlich auch nach innen ( gegenüber den Vertriebenen und ihren Nachkommen) angewandt, sonst werden Sie mit ihrer Politik auf der ganzen Linie Schiffbruch erleiden. Mit freundlichen Grüßen Julian Häussler
Seehr geehrte Frau Pieper,
gegenüber den Vertriebenen und ihren Familien wird leider derzeit sehr viel Porzellan zerschlagen. Da entsteht leicht der Eindruck der mangelnden Sensibilität der FDP im Umgang mit diesem wichtigen Thema in seiner geschichtlichen, aber auch zutiefst mitmenschlichen Dimension. Dabei hat die westdeutsche FDP in ihrer Vergangenheit zu diesem Thema durch gestandene Politikerpersönlichkeiten sehr wohl wichtige Impulse gesetzt. An diese Tradition sollte angeknüpft und deutlichst der Eindruck vermieden werden, dass die Liberalen mit dem Vertreibungsschicksal von Deutschen nichts am Hut hätten. Denn sonst wäre die FDP für einen durchaus ernst zu nehmenden Teil des bürgerlichen Klientels kaum mehr wählbar. Ihr Peer Linnenkamp |
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