Die Saarbrücker Fachärztin für Orthopädie und Stiftungsgründerin, Halima Alaiyan, hat den Bürgerinnenpreis „Liberta“ der FDP 2010 erhalten. Der „Liberta“-Ehrenpreis des Jahres ging an die Leiterin der Kunsthalle Emden, Eske Nannen.
Vor mehreren hundert Gästen der feierlichen Verleihungsveranstaltung erklärte der Laudator, FDP-Generalsekretär Christian Lindner, Halima Alaiyan, die eine bewegende Biografie vorzuweisen habe, sei „keine Träumerin, sondern eine zupackende Realistin“, die mit viel Engagement die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern vorantreibe.
In ihrer Eröffnungsrede stellte die stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende, Staatsministerin im Auswärtigen Amt und „Liberta“-Initiatorin, Cornelia Pieper, den eigenverantwortlichen Lebensweg der Frauen in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in den Mittelpunkt. Die Preisträgerinnen bewiesen Mut und Zivilcourage und wie viel Kraft die Bürgergesellschaft habe. Gleichzeitig bedauerte sie den Tod der Vorjahrespreisträgerin Kirsten Heisig. Sie würdigte die Berliner Jugendrichterin ausdrücklich für ihr Engagement im Umgang mit straffällig gewordenen Jugendlichen.
Zu den Gästen in der Berliner Allianz-Repräsentanz gehörten Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, Gesundheitsminister Philipp Rösler sowie der langjährige Bundesaußenminister und FDP-Ehrenvorsitzende Hans-Dietrich Genscher und „Liberta“-Schirmherrin Barbara Genscher.
Die gebürtige Palästinenserin Halima Alaiyan würdigte in ihrer Dankesrede das Leben in Deutschland und den hohen Rang, der den Menschenrechten hierzulande eingeräumt werde. Hier erst habe sie gelernt, über sich selbst zu entscheiden. Hier habe sie gelernt, was Freiheit und Demokratie bedeuten. Halima Alaiyan gab am Jahrestag des Mauerfalls der Hoffnung Ausdruck, irgendwann möge auch die Mauer zwischen Israel und Palästina fallen. Zudem warb sie eindrucksvoll für ihre Stiftung, die u.a. dafür sorgt, dass israelische und palästinensische Kinder in einem Jerusalemer Krankenhaus gemeinsam behandelt werden können.
In der Laudatio für die Ehrenpreisträgerin bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende von Unicef Deutschland, Maria von Welser, die von Eske Nannen geführte Kunsthalle Emden als ein „wunderbares Museum“, deren „nimmermüder Motor“ die Preisträgerin sei.
Ich freue mich, dass das Fraunhofer Center für Silizium-Photovoltaik (CSP) in Halle im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von 568.996 € erhält.
Mit dem Spitzenclusterwettbewerb fördert das BMBF deutschlandweit regionale Kooperationen im High-Tech Bereich, um Deutschland als hervorragenden Standort für die Entwicklung und Produktion von Produkten aus der Hochtechnologie zu festigen und zu erweitern. Der Spitzencluster Solarvalley vereint in Mitteldeutschland etablierte Akteure aus dem Bereich der Photovoltaik, die mit einem gemeinsam Konzept und koordinierter Forschung und Entwicklung den Status der Region als eine der weltweit führenden Zentren der Photovoltaikbranche stärken wollen.
Im Fraunhofer CSP liegen die Schwerpunkte in dem geförderten Projekt auf dem Aufbau einer Anlage zur Herstellung monokristalliner Siliziumblöcke nach dem Float-Zone Verfahren, der Analyse, Bewertung und Optimierung der Eigenschaften des Ausgangsmaterials hinsichtlich der Eignung für die spätere Herstellung von Solarzellen sowie der Optimierung des Kristallisationsprozesses, insbesondere hinsichtlich Qualität des Endmaterials, der Prozessgeschwindigkeit sowie des Energieverbrauches.