Montag, 29. März 2010
POTSDAM - Lob für die FDP gibt es von den Linken eher selten. Aber für diese Personalie war deren Fraktionsvorsitzende Kerstin Kaiser voll des Lobes: Durch ihr überparteiliches Handeln sei die liberale Cornelia Pieper ja wohl nicht nur die neue Koordinatorin für die deutsch-polnischen Beziehungen, sondern auch eine Klimabeauftragte" der Bundesregierung. Pieper war einer Einladung der Landes-FDP gefolgt und stellte sich gestern einer Gruppe von Parlamentariern im Landtag vor.
Das deutsch-polnische Verhältnis soll laut Pieper auf die gleiche Ebene gestellt werden wie das deutsch-französische. Darin sei sich die Staatsministerin im Auswärtigen Amt mit Außenminister Guido Westerwelle (FDP) einig.
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Quelle: Märkische Allgemeine
Donnerstag, 25. März 2010
von: Cornelia Pieper, MdB
Staatsministerin im Auswärtigen Amt und stellvertretende FDP-Parteivorsitzende
In einer einfachen Klasse im Dorf Shuduj in Nordafghanistan sitzen junge Mädchen im Biologieunterricht. Noch vor wenigen Jahren wäre das undenkbar gewesen, da gab es keinen Unterricht für sie. Doch jetzt können sie wie die Jungen in die Schule gehen und bekommen damit die Chance auf ein besseres Leben.
Das ist möglich, weil Deutschland in Afghanistan Schulen baut, Lehrer fortbildet und und das afghanische Schulsystem unterstützt. An den neuen Schulen lernen die Kinder nicht nur Biologie, sondern auch Geschichte und Literatur – und immer wieder sogar auch Deutsch. Wir haben Klassen mit Computern ausgestattet, Bibliotheken hergerichtet und neu bestückt.
Afghanistan nach mehr als 20 Jahren Krieg und Zerstörung wieder aufzubauen und die Gefahr des Terrorismus einzudämmen – mit diesem Ziel ist die internationale Gemeinschaft seit 8 Jahren in Afghanistan aktiv. Es wird immer klarer: Nur militärisch ist das nicht zu schaffen. Je näher die Übergabe von mehr Verantwortung an die Afghanen rückt, umso drängender stellt sich die Frage, wie wir der jungen Generation in Afghanistan ein Rüstzeug für die Zukunft geben können. Denn in ihren Händen werden schon bald die Geschicke ihres Landes ruhen.
Bildung ist eine der mächtigsten „Waffen“ gegen den Terrorismus der Fundamentalisten. Nur über vielfältige Bildung und eine geistige Öffnung, die unterschiedliche Weltsichten verstehbar macht, können wir in Afghanistan den Boden für eine friedliche und stabile Zukunft bereiten. Denn nur wer internationale Wissensstandards teilt, hat auch Zugang zu weltweiten politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und zu der Vielfalt von Kunst und Kultur. Nur wer mehrdimensionales Wissen besitzt und über den Tellerrand schaut, kann sein Land nach außen öffnen und nach innen einen.
Die Afghanistan-Konferenz in London im Januar 2010 stellte wichtige Weichen: Bildung und Kultur in Afghanistan rücken noch weiter in den Fokus. Deutschland nimmt hier eine Vorreiterrolle ein.
Wir setzen in der Bildung auf Kooperation. In einem Land, in dem seit vielen Jahren gewalttätige Konflikte herrschen, müssen wir an Schulen und Universitäten Grundlagen schaffen für Entwicklung ohne Gewalt. Wir erarbeiten gemeinsam Lehrpläne, bilden afghanische Lehrer fort und bringen behutsam moderne Lehrkonzepte in das afghanische Bildungssystem ein, damit es Anschluss an die internationale Entwicklung finden kann. Seit der Herrschaft der Taliban hat der Alltag an an afghanischen Schulen und Universitäten gewaltige Veränderungen erfahren. Friedenspädagogik und Traumaarbeit sind Teil der Lehrerausbildung geworden. Weiterhin bauen und unterstützen wir spezielle Modellschulen. Mit Hilfe deutscher Experten erproben dort afghanische Nachwuchslehrer ihr an der Hochschule erworbenes Wissen in der Praxis. Durch diese langfristigen Partnerschaften stärken und verbessern wir das afghanische Schulsystem.
Rund 1600 junge Menschen aus Afghanistan konnten seit 2002 mit einem Stipendium nach Deutschland eingeladen werden. Der akademische Aufbau reicht von Kursen zur Weiterbildung afghanischer Dozenten bis hin zur Gründung ganzer Fakultäten. Besonders positiv ist, dass der Frauenanteil in Studium und Lehre inzwischen immerhin 20 Prozent beträgt – unter den Taliban gab es keine einzige Studentin oder Dozentin an afghanischen Universitäten.
Jüngste Umfragen zeigen: Unser Engagement wirkt! Über 70 Prozent der Afghanen blicken optimistisch in die Zukunft, ebenso viele Menschen bewerten die Schulversorgung in ihrem Umfeld positiv. Die klare Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich, dass Mädchen die Schule besuchen können. Die Hoffnungen dieser Menschen ruhen auf uns, denn es wird noch lange dauern, bis sie ihre Träume aus eigener Kraft werden umsetzen können.
Deutschland wird bis 2010 fast 1,6 Milliarden Euro für den zivilen Wiederaufbau in Afghanistan bereitgestellt haben. Wichtigen Anteil daran haben Investitionen in Kultur und Bildung mit über 110 Millionen Euro.
Das ist viel Geld. Aber wir wissen, dass viele Konflikte weltweit auch religiösen und kulturellen Nährboden haben. Hier müssen wir ansetzen, deshalb ist unser Geld für vielfältige, möglichst universelle Bildung in Afghanistan gut angelegt. Das Land braucht militärische Sicherheit; es braucht aber auchBildung und zivile internationale Partnerschaften, um möglichst bald auf eigenen Beinen stehen zu können. Unsere Bildungs- und Kulturpolitik bietet den Menschen in Krisen und Konflikten somit eine friedliche Perspektive – nicht nur in Afghanistan – und wirkt zeitlich und räumlich weit über unsere Präsenz vor Ort hinaus.
Mittwoch, 24. März 2010
Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, hat Äußerungen der Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Monika Lüke, begrüßt, mehr in Bildung in Afghanistan zu investieren. Dazu erklärte die Staatsministerin heute in Berlin:
„Deutschland nimmt bei den internationalen Bemühungen zur Stärkung der Bildung in Afghanistan eine Vorreiterrolle ein. Bis 2010 wird die Bundesregierung über 110 Millionen Euro für Kultur und Bildung in Afghanistan bereitgestellt haben. Die deutsche Hilfe eröffnet insbesondere auch Frauen und Mädchen einen zunehmend besseren Zugang zu Bildung. So beträgt der Frauenanteil in Studium und Lehre inzwischen rund 20 Prozent."
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Montag, 22. März 2010
Internationales Stipendiatentreffen des DAAD
Rund 600 Stipendiatinnen und Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) treffen sich vom 26. bis 28. März an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die jungen Akademiker stammen aus über 90 verschiedenen Nationen, vor allem aus Nord- und Lateinamerika sowie Südostasien. Viele von ihnen haben in ihren Heimatländern bereits ein Studium abgeschlossen, das sie nun an deutschen Hochschulen ergänzen. In Berlin können sie sich gegenseitig kennen lernen und Erfahrungen austauschen.
Am Freitag Abend um 18.00 Uhr begrüßen Cornelia Pieper, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Professor Dr. Uwe Jens Nagel, Vizepräsident für Studium und Internationales der Humboldt-Universität sowie Professor Dr. Max Huber, Vizepräsident des DAAD, die Stipendiatinnen und Stipendiaten. Im Anschluss daran werden Deng Zhang, DAAD-Stipendiatin aus der Volksrepublik China an der HU Berlin, und Dorothea Böhr, DAAD-Alumna in China, unter dem Motto "Wandel durch Austausch" über ihre persönlichen Erlebnisse sprechen. Die Veranstaltung wird musikalisch von der ihrerseits multikulturellen Gruppe "Derya & Sana-Bana-Band" gestaltet: Die acht Musiker stammen aus der Türkei, aus Russland, Deutschland, Argentinien und Japan.
Am Samstag bieten zunächst Professoren der Humboldt-Universität in deutsch- und englischsprachigen Vorträgen interessante Einblicke in ihre Arbeit. Danach präsentieren DAAD-Stipendiaten ihre Forschungsthemen von "Syrien - Das Tor zum Orient und die Wiege der Zivilisation" (Hasan Issa, TU Dresden) bis zu "Die Landschaften Madagaskars: Natürliche Diversität und der Mensch" (Nuno Verissimo Pereira, Georg-August-Universität Göttingen). Neben dem fachlichen Austausch der DAAD-Geförderten steht bei dem Stipendiatentreffen in Berlin vor allem das Knüpfen neuer Kontakte im Mittelpunkt. Dazu haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter anderem bei einem Stadtrundgang und einer anschließenden Diskothek ausgiebig Gelegenheit.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie unter www.daad.de/presse
Kontakt:
Journalisten sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Wir vermitteln Ihnen auch gerne Gesprächspartner vor Ort. Bitte melden Sie sich unter:
Tel.: 0228 / 882-308 oder presse@daad.de
Leiterin Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
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Samstag, 20. März 2010
Auf Initiative von Staatsministerin Cornelia Pieper und Halles OB Dagmar Szabados, freut sich die Stiftung Händel-Haus über den Beschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages, die Händel-Festspiele in Göttingen und Halle jeweils mit 100.000 Euro zu fördern.
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Dienstag, 9. März 2010
Manche Studenten tragen einen Doktor-Titel, andere sind gar Professoren. Seit Sonntagabend können mehr als ein Dutzend von ihnen einen weiteren Titel hinzufügen: den des Masters für Membranstrukturen oder den eines Archineers, eines Titels, der exklusiv vom Institut für Membran- und Schalentechnologie an der Hochschule Anhalt (IMS) verliehen wird.
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Quelle: MZ-Web.de
Mittwoch, 3. März 2010
Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung erklärt die FDP-Bundestagsabgeordnete Cornelia Pieper aus Halle:
Das heutige wegweisende Urteil des Bundesverfassungsgerichts weist den Schnüffelstaat in seine Grenzen. Die anlass- und verdachtslose Vorratsdatenspeicherung bedeutet einen tiefen Eingriff in die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger und wurde zu Recht verworfen. Mit dem weisen Urteilsspruch aus Karlsruhe verhindern die Richter einen Dammbruch und schieben dem Drang des Staates nach einer immer umfassenderen Überwachung seiner Bürger einen Riegel vor.
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