Donnerstag, 27. März 2008Wissenschaft und Kultur wird für Investitionsentscheidungen immer wichtigerFred B. Irwin Mittwoch, 26. März 2008Niedrigere Mehrwertsteuer auf Energie! Die Energiekosten sind der "Brotpreis des 21. Jahrhunderts", erklärt die stellv. FDP-Vorsitzende Cornelia PIEPER und fordert eine Senkung der Belastungen für die Menschen in diesem Bereich. PIEPER spricht sich dafür aus, dass für Energie wie für Lebensmittel nur noch der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gelten soll. "Fahren und Heizen, ob mit Öl, Strom oder Gas, darf kein Luxus werden."Steigende Öl- und Benzinpreise und die Mehrwehrsteuererhöhung aus dem vergangenen Jahr haben die Kassen der Bürger stark belastet. Ein Ende der Preisspirale ist nicht in Sicht. Vor diesem Hintergrund fordert PIEPER, auf Gas, Strom und Öl nur noch sieben statt 19 Prozent Mehrwertsteuer zu erheben. Der Staat mache durch die Steuern Energie unnötig teuer. "Beim Benzin sind zwei Drittel des Preises Steuern, die Schwarz-Rot kassiert. Auch beim Strompreis sind zwei Drittel der Kosten durch Steuern, Abgaben und Gebühren vom Staat gemacht", begrüßt PIEPER den Vorschlag des Bundesvorsitzenden Westerwelle. Seiner Ansicht nach ist bezahlbare Energie ein Grundbedürfnis.
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in Bericht aus Berlin
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12:53
Dienstag, 25. März 2008Fordere Wiedereinführung der Pendlerpauschale Die Pendlerpauschale im Koalitionsausschuss zu diskutieren, wie angekündigt, ist längst überfällig. Hier hat die CSU die Möglichkeit zu zeigen, ob sie die dringend notwendige Entlastung der Bürger ernsthaft will und bereit ist, ihre Machtposition in Berlin dafür zu nutzen. Dass das Bundesfinanzministerium aber offenbar unabhängig von dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts heute schon weiß, dass es an der Kürzung oder Streichung der Pendlerpauschale festhalten wird, ist nicht akzeptabel. Die FDP-Bundestagsfraktion fordert die Regierung auf, die Pendlerpauschale wieder einzuführen und für Steuergerechtigkeit zu sorgen.
Frau trifft Kunst – 1. Liberaler Ladies’ Lunch Sachsen-Anhalt
Pressespiegel
Wer erfolgreich sein will, braucht Netzwerke. Männer wissen das schon lange. Nun sind auch die Frauen am Knüpfen: Beim Ladies Lunch am Freitag unter dem Motto "Frau trifft Kunst", zu dem die Liberalen Frauen Sachsen-Anhalts erstmals eingeladen hatten, war genau das das Anliegen des Abends, zu dem neben Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD) auch die Malerin Iris Band, die Opernsängerinnen Gabriele Bernsdorf und Petra Ines Strate sowie die Geschäftsführerin des Beruflichen Bildungswerkes Halle-Saalkreis, Iris Hillemann eingeladen waren. Auch Händelfestspielchefin Hanna John, Corinna Grabner, Firma Vorwerk, und andere Frauen aus der lokalen Wirtschafts-, Politik- und Kunstszene nutzten die Chance zum gegenseitigen Kennenlernen. "Um Netzwerke knüpfen zu können, muss man sich erst einmal kennen", so Cornelia Pieper, FDP-Landeschefin und Schirmherrin des Abends, der nun regelmäßig laut Einladung "engagierte, interessante und interessierte" Frauen aus verschiedenen Bereichen an einen Tisch bringen soll. "Parteigrenzen spielen dabei keine Rolle", so Pieper in ihrem Eröffnungsstatement. Vielmehr sollen Frauen von den Erfahrungen anderer Frauen profitieren können. Daher steht künftig jeweils eine prominente Frau im Mittelpunkt, die durch ihre Person und ihre Arbeit bereits wichtige Impulse und Gedankenanstöße gegeben haben. Das können Expertinnen aus Kultur, Medien, Wirtschaft oder Wissenschaft sein. "Wir möchten miteinander ins Gespräch kommen", so Andrea Andreß, Landesvorsitzende der Liberalen Frauen. am Freitagabend nun stellte Iris Band sowohl ihre Kunst als auch ihren Werdegang vor. Bei musikalischer Begleitung - übrigens durch zwei Herren - tauschten die Gäste an einem von Schülern der Lernbehindertenschule "Pestalozzi" und ihrer Lehrerin Bärbel Koglin gestalteten Buffet ihre Erfahrungen aus. Quelle: Mitteldeutsche Zeitung 15. März 2008
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14:11
Donnerstag, 20. März 2008Presseschau - Zentrales Mahngericht für die mitteldeutschen Länder
Von Staßfurt können die alten Bundesländer lernen
Jens Ackermann MdB/ Christoph Waitz MdB/ Gerichtsdirektor Thomas Dickel/ Cornelia Pieper MdB/ Mechthild Dyckmans "Das ist sehr sinnvoll, dass sich die drei mitteldeutschen Länder hier zusammengetan haben", sagte Dyckmans, die sich gemeinsam mit Cornelia Pieper sowie den Bundestagsabgeordneten Jens Ackermann und Christoph Waitz selbst ein Bild über die Arbeit des Mahngerichts verschafft hatte. Dabei erfuhren sie von Gerichtsdirektor Thomas Dickel, dass in diesem Jahr in Staßfurt rund 170 000 Mahnanträge aus allen drei Ländern bearbeitet werden, wobei die Fälle aus Thüringen noch nicht vollständig in Staßfurt erfasst werden. Das soll im nächsten Jahr der Fall sein, wodurch sich die Zahl der Verfahren dann auf 300 000 erhöhen wird. Die Mahnanträge können von den Gläubigern per Diskette, in Form eines schriftlichen Antrages, den es in jedem Schreibwarengeschäft geben dürfte oder über das Internet eingereicht werden. Von dieser Möglichkeit machen besonders die großen mitteldeutschen Energieversorgungsunternehmen, Wohnungsbaugesellschaften, die Rechtsanwälte großer Firmen und die Jugendämter Gebrauch. Aber auch private Vermieter oder andere Bürger, die ihre Forderungen eintreiben wollen, können dieses Verfahren nutzen, sagte Dyckmans, die Richterin am Hessischen Verwaltungsgerichtshof war. Erfreut nahm sie von Dickel zur Kenntnis, dass die Schuldner, die innerhalb von 14 Tagen nach Eingang der Mahnbefehle Widerspruch einlegen können, mehr als die Hälfte der angemahnten Außenstände begleichen und nicht mehr zum Gericht gehen. "Dieses Mahnverfahren ist sehr bürgerfreundlich. Die Bürger können es ohne Hinzuziehung eines Anwaltes beantragen", sagte Pieper. Es sei auch vorteilhaft für die Mittelständler. Die meisten von ihnen wüssten noch nicht, dass sie ihre offenen Beträge bei den Kunden nicht dreimal anmahnen müssen. Nach einer Frist von 30 Tagen sei der Schuldner im Verzug und der Gläubiger könne sofort handeln ohne finanziell in Vorleistung gehen zu müssen. Das sei wichtig für..... gung", fügte sie in Anspielung auf die schlechte Zahlungsmoral hinzu, unter der besonders das Handwerk und der Mittelstand zu leiden hätten. Da müsse die Justiz ihren Beitrag leisten. Aus diesem Grund hätten sich die Liberalen 2002 bei ihren Koalitionsverhandlungen mit der CDU in Magdeburg für das Zentrale Mahngericht stark gemacht, sagte Pieper. "An diesem Beispiel wird deutlich, wie effizient und bürgerfreundlich Verwaltung gestaltet werden, wenn sich die drei mitteldeutschen Länder zusammenschließen", betonte sie. Sie bedauerte, dass die vor Jah............die Liquidität der Unternehmen. Die in Staßfurt eingehenden Mahnaträge werden von 30 Mitarbeitern bearbeitet. "Eine tolle Sache ist die Garantie des Mahngerichts, dass dann innerhalb von nur einem Werktag ein Mahnbescheid erlassen wird ", sagte Dyckmans. "Das führt zu einer unheimlichen Beschleun.............iren angestrebte engere Zusammenarbeit von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen nun ein bisschen verloren gegangen sei. Eine solche Kooperation, wie sie seit dem 1. Mai 2007 in Staßfurt praktiziert werde, biete sich auch für die Statistischen Landesämter der drei Länder an, regte die FDP-Politikerin an. Aus ihrer Sicht dürfe man die Bedeutung, die das Zentrale Mahngericht für Mitteldeutschland für das positive Image der Stadt Staßfurt habe, nicht unterschätzen. Quelle: Volksstimme 20. März 2008 (Text und Foto)
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09:47
Montag, 17. März 2008Wie zentral soll das Abitur künftig sein?
Pieper fordert Bundeslösung - Widerstand aus den Ländern - Regionale Kooperationen möglich
In 14 von 16 Bundesländern gibt es landesweit identische Abiturprüfungen am selben Tag. Nur Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein kennen kein Zentralabitur. Berlin und Brandenburg haben nun beschlossen, ab 2010 ein gemeinsames Zentralabitur einzurichten. Bayerns Kulturminister Siegfried Schneider (CSU) hat zudem ein "Südabitur" mit Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen ins Gespräch gebracht. Die Dinge sind also im Fluss. Eigentlich zuständig ist die Kultusministerkonferenz (KMK). Dort sind die Kultusminister und -senatoren aller 16 Bundesländer versammelt. Pieper moniert aber: "Das Schneckentempo der KMK wird uns im internationalen Wettbewerb nicht helfen." Man benötige eine nationale Übereinkunft. "Wer es mit der Chancengerechtigkeit im Bundesgebiet ernst meint, der muss für vergleichbare Schulabschlüsse sorgen. Kinder in Ländern, die nicht so hohe Bildungsstandards haben, werden benachteiligt, weil sie nicht die Chance auf ein gleichwertig gutes Abitur haben." Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz (parteilos) hält allerdings nichts von zentralistischen Lösungen. "Das wird nicht die Akzeptanz in den Ländern finden." Er plädiert deshalb für einzelne Länder-Verbünde. Diese könnten sich später zu größeren Verbünden und schließlich zu einem Gesamt-Verbund zusammenfinden. Bedingung bleibe ein einheitlicher Termin. "Wenn die Prüfungen nicht an einem Tag stattfinden, dann stimmen sich die jungen Leute mit ihren Handys schneller ab, als die Kultusminister dazu je in der Lage waren." Die KMK-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erklärte der MZ: "Die KMK hat sich im vergangenen Jahr auf die Einführung verbindlicher Bildungsstandards für eine Reihe von Fächern im Abitur verständigt. Aus diesen gemeinsamen Standards kann auch ein gemeinsamer Aufgaben-Pool für Abituraufgaben entstehen. Es ist die freie Entscheidung von Ländern, ob sie sich eines solchen Pools bedienen oder nicht." Gleiche Standards werden in Deutsch, Mathematik, der ersten Fremdsprache und den Naturwissenschaften angestrebt. Quelle: Mitteldeutsche Zeitung 17. März 2008 Mittwoch, 12. März 2008Wir können uns nur noch auf uns selbst verlassenMitschnitte der Pressekonferenz Spiegel Online: FDP schließt Ampel nicht mehr aus (08.03.2008) ZDF: Westerwelle bringt FDP auf neuen Kurs (10.03.2008) Welt online: FDP sieht sich als "letzte Partei der Mitte" (10.03.2008) Montag, 10. März 2008Cornelia Pieper Gastrednerin auf Kreisparteitag der FDP KölnCa. 100 Mitglieder und Interessenten waren ins Dorint-Hotel an der Messe gekommen und erlebten eine kämpferische Rede der Stellvertretenden Bundesvorsitzenden der FDP, in der sie mehr Anstrengungen für die Bildung unter möglichst einheitlichen Standards in allen 16 Bundesländern forderte, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Dabei lobte sie die Arbeit der nordrhein-westfälischen Landesregierung z.B. im Bereich der Hochschulpolitik als vorbildlich. Auch die aktuelle politische Lage insbesondere nach der Wahl in Hessen sprach sie an und hob die klare Haltung der FDP in Koalitionsfragen hervor. Der Parteitag nahm ihre Anwesenheit zum Anlass, die beiden vorliegenden bildungspolitischen Anträge vorzuziehen und beschlossen, weitere Realschulen in Köln einzurichten, um z.B. Gymnasiasten, die die Schule nicht schafften, nicht zu zwingen, ihre Schullaufbahn auf der Hauptschule fortzusetzen, was heute wegen der geringen Zahl an Realschulen der Fall sein kann. Außerdem begründete die schulpolitische Sprecherin der Kölner Liberalen, Yvonne Gebauer, einen Antrag, die Lehrpläne an Gymnasien wegen der Verkürzung der Schulzeit zu straffen. Der Antrag wurde mit breiter Mehrheit beschlossen. Donnerstag, 6. März 2008AG Bildung und Forschung besucht die CeBITCornelia Pieper, Patrick Meinhardt von re: Uwe Barth, Patrick Meinhardt Mit "Zimory" erfuhr die AG Bildung und Forschung von einer weiteren Neuerung. Dabei handelt es sich um ein Spin-Off der Deutschen Telekom-Labore, die eine leistungsfähige und dynamische Infrastruktur für Rechenzentren entwickeln, die durch die effiziente Ressourcennutzung Betriebskostensenkungen von bis zu 80 Prozent erreichen kann. Am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) lernten die Abgeordneten die Miniaturausgabe der intelligenten Fabrik der Zukunft (smart factory) kennen. Eine weitere Station war die Messepräsentation von Microsoft. Experten vermittelten dort Zukunftsvisionen der IKT-Branche, die schon bald im Handel erhältlich sein werden. Plastisch wurde es am Stand der Bäckerei von Microsoft: Wie viel IT steckt in einem Brötchen? Die Antwort: Praktisch 22 Prozent IT sind daran beteiligt, die Brötchen im automatischen Backofen schön knusprig werden zu lassen. Ein junges Unternehmen aus Thüringen, die VIOSO GmbH, die sich auf die Entwicklung von Anwendersoftware für den Einsatz von Videoprojektionen spezialisiert hat, zeigte Fotoprojektionen auf einem Aluwellblech („smartprojecting“). Die eigene Leinwand zum Diaprojektor wird in Zukunft dadurch überflüssig, verzerrte Bilder gehören der Vergangenheit an. Beim Branchenverband BITKOM diskutierten die Politiker der FDP-Bundestagsfraktion Themen wie den Fachkräftemangel mit Blick auf eine bessere Bildung und Ausbildung, angefangen von der gestuften Ausbildung über Berufsakademien, bis hin zum Ausbau dualer Studiengänge. Der Weg zu mehr qualifizierten Arbeitskräften führt nur über eine stärkere Durchlässigkeit unseres Bildungssystems und eine Mobilisierung älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. So wird BITKOM zusammen mit dem BMBF die "Initiative 50 Plus" auf den Weg bringen. Aber auch ein Recyclingverfahren für Siliziumscheiben, aus denen Mikrochips hergestellt werden, sogenannte Wafer, wurden dort gezeigt. Dabei werden aus „altem Silizium“ neue Wafer mit Photozellen entwickelt, die das Sonnenlicht in Energie umwandeln werden. Die neue Technologie führt letztendlich zu einem viel effizienteren Einsatz des Rohstoffes Silizium und ist außerdem ein bedeutender Beitrag zum Energiesparen und zum Umweltschutz. Heute noch werden 95 Prozent der Platten aus Silizium hergestellt. Nach dem Besuch in Hannover resümmierten die Abgeordneten: "Die CeBIT ist Zukunft. Deutschlands Zukunft sind kluge Köpfe, intelligente Lösungen und neue Technologien!"
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