Zu Gast bei Cornelia Pieper im Bundestag
Ein Blick hinter die Kulissen der Bundespolitik. Das hatte Bundestagsabgeordnete Cornelia Pieper versprochen. Und 50 Gäste aus ganz Sachsen-Anhalt waren dieser Einladung gefolgt und fuhren am 28. und 29. Mai nach Berlin.
Neben einem Besuch im Informations- und Dokumentationszentrum der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes in der Berliner Mauerstraße und einem Stopp in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt, gehörte der Besuch der Plenarsitzung zu den Höhepunkten der Reise. Maritta Dziuba und Ehemann Hans-Dieter, die zu den Teilnehmern der Reisegruppe gehörten: „Es war sehr spannend die Politiker von der Besuchertribüne zu beobachten.“ Dem stimmten auch Birgit Schatz und Monika Peter zu. „So eine Bundestagsdebatte kennt man sonst nur aus dem Fernsehen. Live dabei zu sein, ist schon ein besonderes Erlebnis.“

Trotz des Abstimmungsmarathons an diesem Donnerstag ermöglichten Cornelia Pieper und ihre FDP-Bundestagskollegen ein Treffen mit den Gästen aus Halle und stellten einen kleinen Rekord auf. Von den 61 FDP Abgeordneten stellten sich 14 Abgeordnete den Fragen der Besuchergruppe, so viele wie noch nie. Cornelia Pieper strahlend: „Das klappt nicht immer, weil alle Kollegen einen vollen Terminkalender haben.“
Kreisgebietsreform, die Sorge um Schulschließungen im ländlichen Raum, die anstehenden Kommunalwahlen und die steigenden Arbeitslosenzahlen - das waren nur einige Themen, die den Bundestagsbesuchern auf den Nägeln brannten und vor Ort diskutiert wurden. Weitere Punkte auf dem Berlinprogramm waren die Besuche im Bundesministerium für Arbeit und Soziales und im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Reiseleiterin Manuela Lukow krönte den zweiten Tag mit einer Stadtrundfahrt. „Ich zeige meinen Gästen gern die schönen Seiten der Stadt. Gerade rund ums Regierungsviertel gibt es immer wieder Spannendes zu entdecken, auch für mich als Reiseleiterin“, schmunzelt sie, bevor sie ihre Besucher am Hauptbahnhof wieder verabschiedete.