Berichte und Fernsehbilder über Amokläufer an Schulen und brutale Überfälle haben eine heftige Debatte über jugendliche Gewalt ausgelöst.
Die Kriminalität in Deutschland ist zwar insgesamt seit Jahren rückläufig. Gewalt-kriminalität und Gewaltbereitschaft – vom Psychoterror bis zur schweren Körper-verletzung – allerdings nehmen zu. Jugendliche und Heranwachsende stellen hier einen hohen Anteil.
Was sind die Ursachen? Soziale Herkunft, Nationalität, mangelnde Bildungs- und Ausbildungschancen? Wie sollte der Staat/ die Gesellschaft mit jugendlichen Gewalttätern umgehen? Welche Maßnahmen sind geeignet, Gewalt zu verhin-dern? Was sind Eure Erfahrungen – in Schule, Freundeskreis, Clique?
Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit lädt ein, Wege zu beschreiben, wie man jugendlicher Gewalt vorbeugen und sie wirksam bekämpfen bzw. ver-hindern kann. Vielleicht kennt ihr sogar Anti-Gewalt-Projekte oder habt dort mit-gewirkt? Gesund werden Anregungen, Methoden, Strategien und Maßnahmen, die gangbare Wege aus dem Teufelskreis jugendlicher Gewalt aufzeigen. Bei der Darstellung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es muss nur ein internet-tauglicher Beitrag sein: Es kann ein Rollenspiel, ein Artikel für die Schülerzeitung, ein Drehbuch – das Stück des Berliner GRIPS-Theaters „Eins auf die Fresse“ gibt hier gute Anregungen -, ein Poster, eine Comicfolge/Karikatur, eine Website oder ein Video sein. Oder Ihr überrascht mit einer ganz anderen Idee…
Zur Teilnahme berechtigt sind Schülerinnen und Schüler aller Schultypen in Deutschland ab Jahrgangsstufe 10. Eine Teilnahme allein oder im Team (Klas-sen, Kurse, Kleingruppen) ist möglich. Überzeugungskraft und Plausibilität der Argumente stehen bei der Bewertung durch die Jury im Vordergrund. Originalität, Phantasie und Kreativität sind weitere Bewertungskriterien. Die besten Arbeiten werden mit Geldpreisen prämiert. Einsendeschluss ist der 31. August 2008. Hin-weise, wie und wo die Beiträge eingereicht werden können sowie weitere Infor-mationen findet Ihr unter www.wettbewerb.freiheit.org.