„Besonders freue ich mich, dass es in meiner Heimatstadt Halle (Saale) 23 Veranstaltungen mit 426 Plätzen gibt. Diese Zahl kann sich sehen lassen.
Durch ihre Teilnahme am Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag erobern sich immer mehr junge Frauen einen technischen Studiengang oder Ausbildungsplatz. So haben sich im Wintersemester 2007/2008 in Deutschland 13 300 Studienanfängerinnen im ersten Hochschulsemester für ein ingenieurwissenschaftliches Studium entschieden. Das waren 13% mehr als im Vorjahr. Die Zahl der männlichen Studienanfänger in der Fächergruppe Ingenieurwissenschaften stieg um 8% auf 48 300.
Auch in vielen Ausbildungsberufen in der Metall- und Elektrobranche gibt es einen positiven Trend. Im Jahr 2006 wurden fast 7% der Ausbildungsverträge als Elektroniker/in für Geräte und Systeme von jungen Frauen abgeschlossen, 5% bei den Mechatroniker/innen. Auch die Frauenquote in der Ausbildung Kraftfahrzeugmechatroniker/in steigt, so meldet der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK). Die Zahl der weiblichen Auszubildenden hat sich seit 2004 fast verdoppelt. Der Anteil weiblicher Lehrlinge in diesem Beruf erreicht damit trotzdem jedoch erst 2%. Mit dem Girls’Day und weiteren Aktivitäten will der Verband diese Quote mittelfristig auf 4% erhöhen.
Es ist nicht mehr viel Zeit sich zu entscheiden, viele Plätze sind schon vergeben, aber z.B. in der Martin-Luther-Universität gibt es noch Möglichkeiten sich im Institut für Mathematik, Informatik und Geowissenschaften Einblick in eine spannende Welt zu verschaffen.“
Der bundesweite Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag lädt Schülerinnen ab Klasse 5 am 24. April ein, in Unternehmen und Betriebe, Forschungszentren und weitere Einrichtungen zu schnuppern. Zahlreiche Angebote stehen unter
www.girls-day.de bereit. Unterstützung bei der Anmeldung bietet auch die Girls'Day-Telefonhotline. Unter 0521 - 106 73 54 (14:00 bis 18:00 Uhr) erhalten Mädchen Antwort auf alle Fragen zum Mädchen-Zukunftstag und Auskunft über noch freie Plätze.