Donnerstag, 19. Januar 2012Liberalisierung des Busfernverkehrs - Mehr Wettbewerb und günstigere PreiseFür uns Liberale ist klar: Es gehört nicht zu den Aufgaben des Staates, die Bahn im Bereich der Fernreisen gesetzlich zu schützen. Das behindert nicht nur die unternehmerische Handlungsfreiheit, sondern ist vor allem auch eine Bevormundung der Bürgerinnen und Bürger, die für uns nicht akzeptabel ist. Mit der Liberalisierung des Busfernverkehrs wollen wir insbesondere mittelständischen Unternehmern neue Chancen und Wettbewerbsmöglichkeiten eröffnen. Das wird außerdem zu vielfältigeren Angeboten und günstigeren Alternativen für die Kunden führen. Sie können sich künftig – ohne staatliche Bevormundung – frei zwischen Bahn und Bus entscheiden. Diese Öffnung im Fernbusverkehr haben wir Liberale angestoßen und lange dafür gekämpft. Bereits im Luftverkehr hat die Liberalisierung vor einigen Jahren dazu geführt, dass innerdeutsche Flüge erheblich billiger geworden sind. Genau das möchten wir auch im Busfernverkehr erreichen: Mehr Wettbewerb und in der Folge mehr Wahlmöglichkeiten und geringere Preise für die Kunden. Der Gesetzentwurf zur Liberalisierung des Busfernverkehrs wurde nun in erster Lesung im Deutschen Bundestag beraten und an den Verkehrsausschuss überwiesen. Nach gründlicher Beratung werden wir das Gesetz voraussichtlich bis Ende des Frühjahrs beschließen können. Freitag, 21. Oktober 2011Mehr Gerechtigkeit im Steuersystem durchgesetzt
Wirtschaftsminister Philipp Rösler und Finanzminister Wolfgang Schäuble haben den Abbau der kalten Progression angekündigt. Damit werden künftig kleinere und mittlere Einkommen entlastet. Dieser Ausstieg aus der kalten Progression ist der Einstieg in ein gerechteres Steuersystem und ein Erfolg der FDP.
Während die Opposition massive Steuererhöhungen fordert, versuchen die Liberalen die Belastung der Bürgerinnen und Bürger zu senken, wann immer es möglich ist. Die FDP ist als finanzpolitisches Korrektiv gegenüber der großen Koalition der Steuererhöher in Deutschland wichtiger denn je. Was ist die kalte Progression? Die so genannte kalte Progression ist eine Steuererhöhung durch die Hintertür: Wenn ein Arbeitnehmer trotz Lohnerhöhung aufgrund der gleichzeitig steigenden Einkommenssteuer und nach Abzug der gestiegenen Lebenshaltungskosten (Inflation) am Ende weniger Netto in der Tasche hat als zuvor, dann spricht man von kalter Progression. Diese ist zutiefst ungerecht und leistungsfeindlich. Donnerstag, 29. September 2011Hintergründe zum Euro-Rettungsfonds EFSFZusammengefasst betrifft das StabMechÄndG drei Ebenen: 1. Erhöhung des effektiven Operationsvolumens Der Gewährleistungsrahmen soll von derzeit 123 auf 211 Milliarden Euro erhöht werden. In diesem Umfang soll das Bundesfinanzministerium ermächtigt werden, Gewährleistungen für Hilfsmaßnahmen der EFSF für Euroländer zu übernehmen. Die EFSF begibt zu diesem Zwecke ihrerseits Anleihen am Kapitalmarkt. Die Erhöhung des Gewährleistungsrahmens für die EFSF ist notwendig geworden, um ein effektives Operationsvolumen von 440 Mrd. Euro zum bestmöglichen Zinssatz (AAA-Rating) zu erreichen. 2. Ausweitung des Instrumentenkastens der EFSF Neben der Möglichkeit der EFSF, direkte Kredite an notleidende Euromitgliedsstaaten zu vergeben oder Anleihen dieser Staaten am Primärmarkt zu erwerben (was im Grunde keinen Unterschied macht), sollen folgende „Notfallinstrumente“ zur Verfügung stehen: • vorsorgliche Kreditlinien, • Kredite zur Banken-Rekapitalisierung, • Anleihekäufe auf dem Sekundärmarkt. Auch beim Einsatz der neuen Instrumente müssen strikte Bedingungen für das Hilfe beantragende Land gestellt werden. Diese Instrumente eröffnen die Möglichkeit, im Falle einer konkreten Ansteckungsgefahr Schaden von anderen Mitgliedstaaten, und damit der Währungsgemeinschaft insgesamt, abwenden zu können. 3. Einführung eines Höchstmaßes an Mitwirkungsrechten des Deutschen Bundestages Jede neue Hilfsmaßnahme der EFSF bedarf fortan der vorherigen Zustimmung des Deutschen Bundestages. Mit dem Gesetz sind die vom Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vom 7. September 2011 aufgestellten Anforderungen einer Parlamentsbeteiligung bei weitem übertroffen worden. Entgegen der in diesem Urteil ausdrücklich gebilligten Möglichkeit einer erst nachträglichen Unterrichtung des Haushaltsausschusses in Eilfällen, macht das Gesetz auch für solche Fälle besonderer Eilbedürftigkeit oder Vertraulichkeit eine vorherige Zustimmung zumindest eines vom Parlament gewählten Gremiums, das mit Mitgliedern des Haushaltsausschusses besetzt wird, erforderlich. Donnerstag, 11. August 2011Grenzen überwinden, grenzenloses Forschen
Ein Kommentar von Cornelia Pieper in "Leibniz - Journal der Leibniz-Gemeinschaft", Ausgabe 02/2011
Der bleibende Erfolg der deutschen Wissenschaft ist nur im Wettbewerb auf internationaler Ebene zu sichern. Deutschland nimmt in Europa und in der Welt eine herausragende Position in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung ein. Um seinen Wohlstand zu sichern, muss Deutschland seine Fähigkeit zu kreativen und nachhaltigen Innovationen in der Industrie und in der Dienstleistungswirtschaft – gestützt auf breit angelegte Forschung, Wissenschaft und Bildung – weiterentwickeln und stärken. Um unsere starke Position in der globalen Wissensgesellschaft weiter auszubauen und im weltweiten Wettbewerb eine herausragende Stellung dauerhaft zu sichern, müssen wir die besten Forscher und Wissenschaftler anziehen und unsere internationalen Wissenschaftsbeziehungen weiter ausbauen und vertiefen. Die Leibniz-Gemeinschaft hat eine eigene Strategie zur Internationalisierung entwickelt, deren Fokus auf die Rekrutierung ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gerichtet ist. Als Koordinatorin für die deutschpolnische Zusammenarbeit freue ich mich besonders über das Abkommen über eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Polnischen Akademie der Wissenschaften und der Leibniz-Gemeinschaft vom 8. Juni 2010. Beiden Partnern wünsche ich bei ihrer Zusammenarbeit viel Glück und Erfolg. Mit seiner Außenwissenschaftspolitik unterstützt das Auswärtige Amt die internationale Kooperation in Wissenschaft und Forschung und sorgt für möglichst gute Rahmenbedingungen. Es agiert dabei als Impulsgeber, Wegbereiter und Vermittler für die internationale Vernetzung der Wissenschaft in Deutschland. Die Bundesregierung hat im Rahmen der Strategie zur Internationalisierung von Wissenschaft und Forschung von 2008 ein deutliches Signal dafür gesetzt: Forschung und Wissenschaft sind integrale Bestandteile deutscher Außenpolitik. Mit der Außenwissenschaftspolitik leistet das Auswärtige Amt einen signifi kanten Beitrag zur Umsetzung der Internationalisierungsstrategie. Dazu zählen der Ausbau von Exzellenzzentren der Forschung und Lehre an Universitäten im Ausland, die Ausweitung des Netzes der Wissenschaftsreferenten an den deutschen Botschaften, die Erweiterung der Stipendienprogramme und anderes mehr. Das Auswärtige Amt setzt dabei auf die enge Zusammenarbeit mit den deutschen Wissenschaftsorganisationen. Ein japanisches Sprichwort sagt: Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen. Damit können wir die Außenwissenschaftspolitik des Auswärtigen Amts präzise charakterisieren. Deutsche Außenwissenschaftspolitik hebt den Blick, sucht und fördert über die Grenzen hinweg die Kontakte und den Austausch mit Wissenschaftlern und Forschern aus und in anderen Ländern. Sie ermöglicht grenzenloses Forschen. Als ein aktuelles Beispiel unter vielen möchte ich nur den amerikanischen Wissenschaftler Professor Thomas F. Kuech nennen, der zurzeit am Paul-Drude-Institut für Festkörperphysik tätig ist, das zur Leibniz-Gemeinschaft zählt. Er hat im Jahr 2010 den Humboldt-Forschungspreis gewonnen, der vom Auswärtigen Amt mitfi nanziert wird. Als Leuchtturmprojekt von internationaler Strahlkraft ragen unter allen Maßnahmen der Außenwissenschaftspolitik die Deutschen Wissenschafts- und Innovationshäuser (DWIH) an den Standorten New York, São Paulo, New Delhi, Tokyo und Moskau heraus, deren Aufbau das Auswärtige Amt im Zusammenwirken mit dem BMBF und in Zusammenarbeit mit Wissenschaftsorganisationen und Verbänden der Deutschen Wirtschaft fördert. Die DWIH werben für den Forschungs-, Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland und fördern den internationalen wissenschaftlichen Austausch und Dialog mit dem Gastland. Weiterhin beraten und unterstützen sie nach dem „One-stop-shop“-Prinzip an Forschungsaufenthalten in Deutschland interessierte Wissenschaftler des Gastlands. Die DWIHs organisieren bereits zahlreiche Veranstaltungen mit Partnern aus der Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft. So hat z. B. im Oktober 2010 das DWIH Tokyo ein hochkarätiges und viel beachtetes deutsch-japanisches Wissenschafts- und Innovationsforum durchgeführt. Das DWIH New York wurde im Februar 2010 feierlich eingeweiht. Im Mai hat der Bundespräsident den Grundstein für das DWIH São Paulo gelegt. Das DWIH São Paulo soll im 4. Quartal 2011 eröffnet werden. Ich lade alle deutschen Wissenschaftsorganisationen herzlich ein, sich am Aufbau und Betrieb der DWIH´s zu beteiligen. Montag, 27. Juni 2011Die FDP-Bundestagsfraktion für Sie am BallOptimistisch blickt die FDP-Bundestagsfraktion auch auf die anstehende zweite „Halbzeit“ der schwarz-gelben Koalition. Pieper: „Wir haben bereits die Vorlagen für mehr Wachstum in Deutschland geliefert, die Wehrpflicht abgeschafft und die entscheidenden Treffer im Kampf für mehr Bürgerrechte erzielt. Wir gönnen uns keine Verschnaufpause, sondern arbeiten weiter daran, die Menschen in Deutschland zu entlasten und mit unserem liberalen Markenkern zu punkten.“ Bei alledem sind die Parlamentarier auf den direkten Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. Deswegen kommt die FDP-Bundestagsfraktion bereits zum fünften Mal in Folge in der parlamentarischen Sommerpause im Rahmen ihrer Deutschlandtour direkt zu den Menschen in die Wahlkreise. Weitere Informationen, Bilder, Tourdaten und Stationen finden Sie unter www.deutschlandtour2011.de. Und wer mag, kann mit der E-Card „Für Sie am Ball“ einen sportiven Gruß an seine Freunde und Bekannte verschicken. Mittwoch, 22. Juni 2011Cornelia Pieper mit Ehrenprofessur ausgezeichnetCornelia Pieper sagte hierzu in Ihrer Rede: "Ich fühle mich außerordentlich geehrt und bin sehr bewegt, diese hohe Auszeichnung und Würdigung der Universität 'Jan Kochanowski' als erste Deutsche entgegen zu nehmen. Ich danke von ganzem Herzen und verspreche, mit dieser Ehrenprofessur mit der ihr zustehenden Würde und Verbundenheit zur Universität Kielce bei meinem weiteren Engagement für die deutsch-polnischen Beziehungen umzugehen." Nach einem Besuch der Universität im Herbst 2010 ist dies der zweite Aufenthalt der Staatsministerin in Kielce. Als Koordinatorin für die deutsch-polnische grenznahe und zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit ist ihr der weitere Ausbau der deutsch-polnischen Wissenschaftsbeziehungen ein besonderes Anliegen. Die Hauptstadt der Woiwodschaft ist seit 1997 Partnerstadt der Stadt Gotha in Thüringen. Begleitet wird die Staatsministerin u. a. von dem Botschafter der Republik Polen, Dr. Marek Prawda, dessen Geburtsstadt Kielce ist. Montag, 6. Juni 2011Neuer Fahrplan für sichere Energieversorgung
Die FDP-Bundestagsfraktion berät derzeit intensiv das überarbeitete Energiekonzept. Die Spitzen von Union und FDP haben bereits am vergangenen Wochenende die Weichen für den beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergie gestellt. In mehreren Sondersitzungen legen die Abgeordneten nun den genauen Fahrplan fest.
Die FDP hat in den Verhandlungen dafür gesorgt, dass die drei Ziele Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit sowie Klima- und Umweltverträglichkeit im Zentrum des Konzeptes stehen. So haben die Liberalen durchgesetzt, dass ein Kernkraftwerk für die nächsten beiden Winterhalbjahre im Stand-by-Modus gehalten wird. Dies ist notwenig und sinnvoll, da gerade an trüben, kalten Wintertagen nur eine geringe Menge erneuerbarer Energien zur Verfügung steht und Stromimporte nicht in jedem Fall gesichert sind. Durch die Stand-by-Regelung können Engpässe vermieden und die Versorgungssicherheit gewährleistet werden. ![]() Die Brennelementesteuer für die Energieunternehmen bleibt bestehen. Dies konnte die FDP gegen Widerstände durchsetzen. Die Brennelementesteuer dient der Bewältigung der Altlasten aus der Kernkraftnutzung. Die Pläne zum Energiekonzept sehen zudem vor, die Möglichkeiten zur Abschreibung der Kosten für energetische Gebäudesanierungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und das dazugehörige Gebäudesanierungsprogramm auf 1,5 Milliarden Euro aufzustocken. Die Endlagersuche, die unter Rot-Grün stockte, wird nun ergebnisoffen fortgeführt. Die Generationen, die die Kernenergie nutzen, müssen sich auch um die Lagerung der anfallenden radioaktiven Abfälle kümmern. Das „Wie“ allerdings ist bisher in Deutschland ungelöst. Daher sollen neben der Gorleben-Erkundung auch alternative Entsorgungsoptionen im gesamten Bundesgebiet geprüft werden. Zum neuen Energiekonzept hat die FDP-Bundestagsfraktion ein Online-Dossier erstellt, in dem alle Informationen zusammengefasst und die wichtigsten Fragen beantwortet werden. Sie finden das Dossier unter: www.fdp-fraktion.de/energiekonzept. Montag, 9. Mai 2011Über 80 kleine "Botschafter" beim Eröffnungskonzert zum 32. Internationalen Kinderchorfestival in Halle
Getragen vom Applaus der über 400 Kinderchorfreunde betraten am 05. Mai 2011 über 80 Kinder die Bühne der Konzerthalle Ulrichskirche und eröffneten mit dem von Horst Irrgang komponierten Lied „Fröhlich sein und singen“ das 32. Internationale Kinderchorfestival in Halle.
Im Anschluss nutzten Klaus Roth, der Geschäftsführer des Veranstalters „Jugendwerkstatt Frohe Zukunft Halle-Saalekreis e.V.“, und die Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados ihre kurzen Grußworte, um den zahlreichen Helfern im Hintergrund zu danken. Ganz besondere Anerkennung richteten beide an den Stadtsingechor zu Halle und den Kinder- und Jugendchor „Ulrich von Hutten“. Die Nichtteilnahme des Kinderchors Halle ließ im Vorfeld die Befürchtung aufkommen, die Stadt Halle wäre als Gastgeber des Festivals ohne eigenen Kinderchor vertreten. Hier haben beide Chöre kurzfristig ihre Teilnahme angekündigt und sich auf das Festivalprogramm vorbereitet. Gedankt wurde auch Sandra Schwarzhaupt, dass sie trotz ihrer zahlreichen Engagements in New York die Zeit gefunden hatte, die Jungen und Mädchen der teilnehmenden Chöre in einem Podiumsgespräch mit dem Titel „Zum wahren Künstler ohne Casting-Shows“ zu motivieren, auch ohne medienwirksame Casting-Shows Ihrer Leidenschaft mit ungebrochener Freude nachzugehen. Innerhalb Ihres Grußwortes richtete sich Cornelia Pieper, Koordinatorin für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, im Speziellen an die Kinder des Chores Pueri et Puelle Cantores Plocenses aus Płock in Polen und begrüßte die Kinder in fließendem Polnisch, gefolgt von anerkennendem Applaus der über 400 Gäste im Publikum. Nach der Uraufführung eines Stückes unter dem Dirigat von Ugis Praulins aus Lettland gaben die Sängerknaben des Stadtsingechores zu Halle den Auftakt mit einer Interpretation der „Vogelhochzeit“, einem der bekanntesten deutschen Volkslieder. Es folgten der Kinderchor „Tutti“ aus Minsk in Weißrussland, Pueri et Puelle Cantores Plocenses aus Polen und Christophorus Kinder- und Jugendchor aus Altensteig. Den Abschluss gaben die Kinder der Tanzgruppe Merseburg-Meuschau, die zu Westernklängen ihr beeindruckendes tänzerisches Können unter Beweis stellten. Dieses Eröffnungskonzert markierte den Auftakt zu einem bunten und sehr interessanten musikalischen Wochenende in Halle, unter anderem mit zahlreichen Sonderkonzerten, der singenden Meile und dem Fest der Begegnung mit dem Start des Kranichballons für Japan. Weitere Artikel finden Sie hier: Artikel auf Halleforum.de vom 05.05.2011 Artikel auf mz-web.de vom 05.05.2011 Cornelia Pieper mit dem Polonicus-Preis geehrt
Unter der Schirmherrschaft des Senats der Republik Polen verlieh am Samstag, den 07.05.2011 in Aachen der Polnische Kongress in Deutschland der Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Polenbeauftragten der Bundesregierung, Cornelia Pieper, den Polonicus Preis.
Mit dem Polonicus-Preis werden Persönlichkeiten geehrt , die zum deutsch-polnischen Dialog beitragen und die polnische Kultur in Deutschland pflegen und aktiv gestalten. Mit den Verdiensten der Staatsministerin für den deutsch-polnischen Dialog, die zur Stärkung des gemeinsamen Hauses Europa wesentlich beigetragen haben, begründete die Jury des Polonicus-Preises die Auszeichnung von Cornelia Pieper in der Preiskategorie „Deutsch-Polnischer Dialog“. Sie setzt sich, so die Jury, für gute Nachbarschaft und partnerschaftliches Zusammenwirken zwischen Deutschland und Polen ein. Dadurch gelingt es der Staatsministerin, stereotypes Denken aufzubrechen und Integration immer weiter voran zu bringen. Montag, 2. Mai 2011Ich erwarte heute ein klares Signal für eine gesamtdeutsche FDP!
Die aus Sachsen-Anhalt stammende FDP-Bundesvize Cornelia Pieper fordert vor den bevorstehenden Gremiensitzungen ihrer Partei ein klares Signal für eine gesamtdeutsche FDP:
"Die FDP braucht einen Neuanfang. Deshalb habe ich mich bereits vor einigen Wochen entschlossen, nicht mehr als Parteivize zu kandidieren. Neuanfang sollte aber nicht heißen: Aufbruch in alte Zeiten! Es gehört auch weiterhin ein Vertreter des Ostens nicht nur ins Präsidium. Die ostdeutschen Landesvorsitzenden haben Holger Zastrow als Kandidaten für den Parteivize vorgeschlagen, das ist nur folgerichtig. Will die FDP gesamtdeutsche Partei bleiben, braucht sie auch ein Gesicht aus dem Osten an der Spitze! Außerdem sollten wir inhaltlich nicht die "Gefechte" von vorgestern führen, wenn wie vom Bezirksverband Ostwestfalen-Lippe erneut die Abschaffung des Solidaritätszuschlages gefordert wird. Es geht immer noch um eine große Steuerreform mit der Absenkung der Tarife für die Mittelschicht und einer weiteren Vereinfachung des Steuerrechts. Auch wenn der Bundesparteitag erst am übernächsten Wochenende entscheidet, erwarte ich heute ein klares Signal der Parteispitze für eine gesamtdeutsche FDP." Mittwoch, 20. April 201116. Romanikpreis verliehen
Am Samstag, den 16.04.201 wurde in Staßfurt zum 16. Mal der Romanikpreis des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt verliehen. Seit 1995 wird dieser von der FDP Sachsen-Anhalt gestiftete Preis für herausragendes Engagement an der "Straße der Romanik" vergeben. Cornelia Pieper: „Ich freue mich, dass die FDP Sachsen-Anhalt auch zukünftig als Stifter an diesem Engagement festhalten wird!“
V.l.n.r.: Lars-Jörn Zimmer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Sachsen-Anhalt e.V., Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff, Preisträger Matthias Puhle, Cornelia Pieper und Veit Wolpert. Die Silbermedaillen gingen an den "Förderverein Schloss Goseck" aus dem Burgenlandkreis und die Tourismus GmbH der Harzstadt Ilsenburg. Der im Jahre 1998 gegründete "Förderverein Schloss Goseck" hat das von Leerstand bedrohte Schloss als europäisches Musik- und Kulturzentrum etabliert. Dadurch wurde das historische Gemäuer nicht nur gerettet, sondern konnte in den Folgejahren saniert und renoviert werden.. Der Ilsenburger Tourismus GmbH ist es gelungen, mit dem Harzer Klosterwanderweg spirituelle Tourismusangebote in den umliegenden Klöstern erfolgreich mit thematischen Wanderwegen bis nach Niedersachsen zu verbinden. Darüber hinaus wurde ein mit 10.000 Euro dotierter Sonderpreis des Ministeriums für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt vergeben, mit dem in diesem Jahr die Initiative "Kulturland Osterwieck" gewürdigt wurde. Das Bündnis aus Stadtverwaltung, Kirchen, Kulturstätten, Vereinen, Wirtschaft und Bürgern hat sich nicht nur der touristischen Vermarktung seiner Stadt verschrieben, sondern setzt sich auch für die Verbesserung der Infrastruktur und die Ansiedlung von Dienstleistungsbetrieben ein. Staatsministerin Cornelia Pieper bei ihrer Rede anlässlich der 16. Romanikpreisverleihung, Die "Straße der Romanik" wurde 1993 von dem damaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker eröffnet. Die touristische Route umfasst etwa 80 Burgen, Schlösser, Klöster und Kirchen in Sachsen-Anhalt. Montag, 18. April 2011Staatsministerin Cornelia Pieper bei der Eröffnung der Deutschlandwochen in MadridV.l.n.r.: Spanische Kulturministerin Ángeles Gonzáles Sinde, Staatsministerin Cornelia Pieper und Reinhard Silberberg, deutscher Botschafter in Madrid. Unter dem Motto „Espacio de encuentro hispano-alemän 2011" bringen vom 12. April bis zum 28. Juni 2011 zahlreiche deutsche und deutsch-spanische Einrichtungen ein Stück Deutschland nach Spanien und laden dazu ein, bei mehr als 50 Veranstaltungen Deutschland mit eigenen Augen zu sehen. Cornelia Pieper: „Allen deutschen und spanischen Partnern, die zusammen mit der Deutschen Botschaft Madrid, dem deutschen Generalkonsulat in Barcelona sowie dem Goethe-Institute Madrid und Barcelona dieses Großprojekt vorbereitet haben, möchte ich an dieser Stelle herzlich für ihr tatkräftiges Engagement danken.“ Staatsministerin Cornelia Pieper in Madrid bei der Eröffnung der Deutschlandwochen. Ziel der Deutschlandwochen ist es, in Spanien ein aktuelles Deutschlandbild mit all seinen Facetten und Besonderheiten zu vermitteln. Die Bedeutung von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung und Kultur für die deutsch-spanischen Beziehungen sollen hervorgehoben werden und dazu beitragen, die beide Nationen verbindende Freundschaft zu vertiefen. Staatsministerin Cornelia Pieper mit der spanischen Kulturministerin Ángeles Gonzáles Sinde während des Konzerts der Big Band der Bundeswehr zur Eröffnung der Deutschlandwochen in Spanien. Pieper: „Berlin übt eine große Faszination auf spanische Besucher aus. Wir freuen uns über das Interesse und hoffen, dass es sich auf unser ganzes Land überträgt. Die zahlreichen Veranstaltungen tragen dazu bei, denn sie machen neugierig und Lust auf mehr.“ Weitere Informationen zu dem Programm der „Espacio de encuentro hispano-alemän 2011" erhalten Sie unter http://www.encuentro2011.diplo.de Mittwoch, 13. April 2011Fragen und Antworten zum Atom-Moratorium und dessen Folgen
Liebe Leser,
angesichts der Katastrophe in Japan hat die Bundesregierung umgehend reagiert und für den Zeitraum von drei Monaten die ältesten Atommeiler für eine gründliche Sicherheitsprüfung vom Netz genommen. Auch die jüngeren Anlagen werden gründlich überprüft. Anbei einige in diesem Zusammenhang häufig gestellte Fragen und unsere Antworten darauf. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an mich oder unseren energiepolitischer Sprecher, Klaus Breil, MdB wenden. Wie steht es um die Stromerzeugung? Zur Stromerzeugung in Deutschland haben die KKW im Jahr 2010 rund 23 % beigetragen. Netto wurden knapp 3 % exportiert (Import 7 %, Export knapp 10 %, aber saisonal höchst unterschiedlich). In Bezug auf die derzeit 8 infolge des Moratoriums abgeschalteten KKW muss man beachten, dass drei dieser KKW aktuell nicht mehr in Betrieb waren. Derzeit stehen rund 5 % der bisher erzeugten Strommenge durch die Abschaltung nicht mehr zur Verfügung. Das entspricht einer Leistung von ca. 7000 MW/h. Diese können momentan und saisonbedingt (die Heizperiode geht gerade zu Ende, der Bedarf an Energie für Beleuchtung ist geringer, etc.) durch Wegfall von Exporten und durch Nutzung der traditionell im deutschen Netz vorhandenen Reserven (insbesondere für die jederzeit notwendige Vorhaltung von Grundlast für die Industrieversorgung) sowie durch Importe ausgeglichen werden. Für die Versorgung der Industrie muss es aber als bedenklich angesehen werden, wenn im System keine oder kaum noch Reserven vorhanden sind. Wenn Strom aus anderen Ländern importiert werden muss, so geschieht dies immer aus der geographisch nächstgelegenen Region: in unserem Falle ist das Frankreich und die Tschechische Republik. Norwegen wäre in einigen Jahren sicherlich auch eine Quelle, dafür muss aber noch viel geplant und investiert werden. Wie gestaltet sich die Vollkostenrechnung für Kernenergie? Die Kernenergieanlagenbetreiber haben alle Kosten der Forschung und Entwicklung, des Baus, des Betriebs und der Sicherheitseinrichtungen der Anlagen selber getragen. Außerdem haben sie die Zwischenlagerung der atomaren Reststoffe auf eigene Kosten übernommen. Das gleiche gilt für die Transporte zu und zwischen Lagerstätten, insbesondere nach Aufbereitung für die Lagerung. Wie auch von der ehemaligen rot-grünen Bundesregierung immer bestätigt wurde, erhalten Kernkraftwerke keinerlei Subventionen. Staatliche Mittel wurden nur im Bereich der Entwicklung und Energieforschung eingesetzt. Es war schon immer klar, dass die Unternehmen die Kosten für die Erforschung der Lagerung und für die Endlagerung tragen müssen. So wurden bisher angefallene Kosten immer von den Betreibern bezahlt. Für den Rückbau der KKW wurden von Anbeginn an Rückstellungen gebildet, so dass jede Anlage sofort zurückgebaut werden könnte. Dafür stehen nach Angaben der Atomindustrie liquide Mittel von rund 30 Mrd. € zur Verfügung. Diese Mittel werden außerhalb der Bilanz der Firmen in Sondervermögen gehalten und verwaltet. Sie können zur Abdeckung für andere Verbindlichkeiten der Firmen nicht herangezogen werden. Wie werden sich die Preise entwickeln? Die Kernenergie ist die billigste Primärenergiequelle. Die Erneuerbaren Energien sind die mit weitem Abstand hinter Kohle/Braunkohle, Gas und Öl teuersten Energien. Wollen wir beim derzeitigen Kostengefüge mehr Erneuerbare einsetzen, wird es dem entsprechend teurer. Dies ist zudem abhängig von der Struktur des Umbaus, den wir aber derzeit noch nicht genau kennen können. Was ist mit dem Energiekonzept? Da die Produktion von Strom aus Kernenergie vermutlich dauerhaft deutlich und schneller als im Energiekonzept der Bundesregierung geplant, zurückgeführt werden muss, fehlen möglicherweise beträchtliche Mittel, die für Forschung und Entwicklung von Erneuerbaren Energien, Speichertechnologien, Netzausbau und Energetische Gebäudesanierung notwendig und eingeplant worden sind. Für diese Aktivitäten sollten aus der Beteiligung an den Erträgen aus der Verlängerung der Laufzeiten der KKW Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden. Bundesregierung und Koalitionsfraktionen arbeiten bereits an einer Neujustierung des Energiekonzepts. Dabei geht es u.a. um den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Netze und der Speichermöglichkeiten. Erhielten KKW-Betreiber besondere Steuerbefreiungen? Nein, die Steuerfreiheit für die betrieblich bedingten Rückstellungen der Betreiber gilt für alle Unternehmen und ist kein Privileg der Kernkraftbranche. Wie sind die Kraftwerksbetreiber versichert? Hinsichtlich der Versicherungen der KKW-Betreiber gegen Unfälle bis hin zu einem GAU besteht unbeschränkte Haftung mit dem gesamten Firmenvermögen. Eine Gefährdungshaftung ist über eine Haftpflichtversicherung bis zu einer Höchstgrenze von 256 Millionen € je KKW gegeben. Darüber hinaus gibt es die Solidarhaftung aller KKW-Betreiber, die einzelne Schadenfälle im Umfang von bis zu 2,5 Mrd. € abdeckt. Quelle: Klaus Breil, MdB Energiepolitischer Sprecher der FDP – Bundestagsfraktion Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Technologie Freitag, 8. April 2011Gute Bildung ist Aufgabe aller !
Cornelia Pieper ruft die Bildungsinitiativen in Sachsen-Anhalt dazu auf, sich bis zum 16.Mai 2011 an dem Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ zu beteiligen: „Viele Projekte und Institutionen in Sachsen-Anhalt haben hervorragende Aussichten und hätten es verdient, den Titel „Bildungsidee 2011/2012“ verliehen zu bekommen.“
Halle, 06. April 2011. „Den Weg zu besserer Bildung und besseren Bildungschancen für Kinder und Jugendliche kann nicht allein der Staat mit seinen Bildungseinrichtungen beschreiten, sondern ist nur mit einer gesamtgesellschaftlichen Bewegung hin zu einer Bildungsrepublik zu bewältigen“, erklärt die Staatsministerin Cornelia Pieper. Pieper weiter: „In Sachsen-Anhalt haben wir viele Projekte und Initiativen, die eine Vorreiterrolle eingenommen haben. Sie haben gute Bildung als Aufgabe aller verstanden und sich mit bescheidenen Mitteln und großem ehrenamtlichen Engagement der individuellen Bildung und Förderung von Kindern und Jugendlichen angenommen. Sie haben die Aufmerksamkeit durch diesen Wettbewerb verdient!“ Die Ideen sollen durch ihr Vorbild zur Diskussion über neue Wege in der Bildungsrepublik anregen und der nachhaltigen Verbesserung der Bildungschancen in Deutschland dienen. „Diese Ideen als Vorbild zu nehmen und sie nachzuahmen ist wohl die größte Auszeichnung gesellschaftlichen Engagements“, so Pieper. Hintergrund: Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ hat den Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ ausgerufen. Das Motto des Wettbewerbs lautet „Gemeinsam für mehr Bildungschancen“. Bis zum 16. Mai 2011 können sich Projekte, Initiativen und Institutionen bewerben, die sich für mehr Bildung engagieren. Nach Ende des Bewerbungszeitraums wird eine hochkarätige Expertenjury die „Bildungsideen 2011/2012“ auswählen. Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt Woche für Woche ab Mitte August 2011. Das Bewerbungsformular wir auf der Internetseite www.bildungsideen.de zur Verfügung gestellt. Donnerstag, 17. März 2011Erdbebenkatastrophe in Japan - Staatsministerin Pieper ruft zu Spenden auf
Angesichts der dramatischen Lage in Japan, rief die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und hallesche Bundestagsabgeordnete, Cornelia Pieper (FDP), heute zu Spenden für das Land und die notleidende Bevölkerung auf: „Selten ist ein Land von einer solchen Kette von Katastrophen getroffen worden wie in diesen Tagen Japan. Und noch ist nicht absehbar, ob das Land nicht mit weiteren Schicksalsschlägen rechnen muss. Millionen Menschen in Japan sind von den Katastrophen betroffen, darunter viele schwangere Frauen und Mütter mit ihren kleinen Kindern.
Sie alle gehen mit bewundernswerter Kraft und Tapferkeit mit der schwierigen Notlage, in die sie geraten sind, um. Diese Menschen brauchen und verdienen unsere Unterstützung und Hilfe. Deshalb appelliere ich an Sie: Unterstützen Sie die deutschen Hilfsorganisationen, die für Japan Spendenkonten eingerichtet haben, mit einer Geldspende. Dies ist die wirksamste Art, Hilfe zu leisten. Die japanische Regierung hat zur Unterstützung des Japanischen Roten Kreuzes aufgerufen, das den Katastrophenopfern engagiert und in vielen Fällen lebensrettend hilft. Auch Spenden an das Deutsche Rote Kreuz, das seine japanische Schwesterorganisation bei ihrer Arbeit finanziell unterstützt, sind deshalb ein geeigneter Weg, den Menschen in Japan zu helfen. Die Bundesregierung hat der japanischen Regierung unsere volle Solidarität und Unterstützung zugesagt. Auch Sie als Bürgerinnen und Bürger können mit Ihrer Spende einen wertvollen Beitrag leisten, das Leid der Japanerinnen und Japaner zu lindern.“
(Seite 1 von 24, insgesamt 352 Einträge)
» nächste Seite
|
Über mich![]() Name: Cornelia Pieper Ort: Halle / Saale Navigation- Startseite - Flickr (Bilder) Mein Foto-AlbumSucheKategorienBlog abonnierenKalender
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
(c) 2005-2010 | Impressum |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||










